Neubau der 2. Wasser-Hauptversorgungsleitung für die Gemeinden der Hardtgruppe

(bs – 30.6.20) Nach einer sehr informativen Gesprächsrunde, in der Diplom-Ingenieur Erich Schulz mit einer Präsentation diese Maßnahme vorstellte, erfolgte der 1. Spatenstich für die 2. Hauptversorgungsleitung zwischen dem Wasserwerk und dem Ortseingang Sandhausen. Daran nahmen u. a. Oberbürgermeister Hans D. Reinwald, Bürgermeisterin Christiane Staab, Bürgermeister Georg Kletti, Vertreter der Baufirma Hauck, sowie der Hardtgruppe teil.

„Damit ist ein weiterer Schritt für die Versorgungssicherheit getan“ so Oberbürgermeister Hans D. Reinwald. Bürgermeisterin Christiane Staab wies darauf hin, dass mit dem Bau der Versorgungsleitung auch die Wasserversorgung von Walldorf gesichert wird, weil der Hochbehälter in Leimen auch als Reserve für die Versorgung von Walldorf dient. Bürgermeister Georg Kletti äußert sich sehr zufrieden darüber, dass durch die 2. Versorgungsleitung nun auch für Sandhausen Redundanz besteht, so dass bei einem Ausfall einer Leitung durch die 2. Leitung die Wasserversorgung von Sandhausen gesichert ist.

Zum Sachverhalt: Im Rahmen der Sicherstellung der Wasserversorgung für Sandhausen, Leimen und Walldorf wird eine zweite Hauptversorgungsleitung (Durchmesser 50 cm), in Richtung Haupthochbehälter 1 (HB 1) in Leimen, gebaut. Mit dem Trinkwasser werden alle 5 Hochbehälter (Volumen insgesamt ca. 6.500 m³) befüllt. Das Wasser aus dem Hochbehälter 1 in Leimen versorgt auch die Verbandsmitglieder Leimen, Walldorf und Sandhausen. Startpunkt der neuen Leitung ist das Wasserwerk Sandhausen. Der Anschluss an die bestehende Leitung ist im Anschlussschacht Brühlweg, in Sandhausen, geplant.

Die bisher genutzte Leitung, ebenfalls mit 50 cm Durchmesser, entlang der Hauptstraße, vom Wasserwerk in Richtung HB 1, muss, nach Inbetriebnahme der neuen 2. Hauptleitung, saniert werden.

Mit dem Neubau der 2. Hauptleitung und der Sanierung der bestehenden Leitung gibt es zukünftig Redundanz in den Hauptversorgungsleitungen zum und vom HB 1.

Diese Maßnahme ist in den nächsten Jahrzehnten ein Eckpfeiler für die sichere Versorgung aller Verbandsgemeinden mit dem Trinkwasser der Hardtgruppe. Die neue Leitung hat eine Länge von 1.640 m. Gleichzeitig werden 3.280 m Kabelschutzrohre (für die Hauptsteuerleitung und die Glasfaserleitung der Hardtgruppe) verlegt. Aus Gründen des Naturschutzes (Zauneidechse sowie Flora und Fauna, Mehrkosten von 150.000 €) muss die neue Wasserleitung in die vorhandene Straße (L 598) gelegt werden. Dadurch müssen nach der Leitungsverlegung noch rund 2.800 m² Straßenoberfläche wiederhergestellt werden.

Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 10 Monate. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,8 Millionen €.

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