Neues Blockheizkraftwerk auf dem Schulgelände des Fr.-Ebert-Gymnasiums

(jw – 13.10.20) Parallel zu den gegenwärtig laufenden Sanierungsmaßnahmen des Schulzentrums wurde neben dem Schulgebäude ein neues Blockheizkraftwerk errichtet. Es soll perspektivisch die bestehende Anlage im Keller der Schule ersetzen, die eine Leistung von 160 Kilowatt (KW) erbringt und noch mit Öl betrieben wird.

Der in den beiden Kraftwerken produzierte Strom wird jeweils direkt ins Stromnetz eingespeist, während die beim Betreiben der Turbinen erzeugte Abwärme über unterirdisch verlegte Rohre als Heizungswärme in den nahegelegenen Gebäuden bzw. Baugebieten zum Einsatz kommt. So steigt insgesamt der Wirkungsgrad derartiger Anlagen.

Der große silberne Tank, der an dem neuen Bauwerk besonders auffällig ist, verfügt über eine stark isolierte Außenhülle und enthält den in der Anlage erhitzten Wasservorrat, mit dessen Hilfe die Turbinen angetrieben werden, ehe die überschüssige Wärme durch die Rohre weitergeleitet wird, um die Bauten der näheren Umgebung zu heizen.

Mit Hilfe der so erzeugten Nah- bzw. Fernwärme werden derzeit das Schulzentrum, der jüngst im Nordwesten des Schulgeländes errichtete Kindergarten Abenteuerland sowie das nahegelegene Baugebiet „Mühlach I“ mit Wärme versorgt. Doch mit dessen zuletzt erfolgter Erweiterung um den Bauabschnitt „Große Mühlach II“ steigt zugleich auch der Bedarf an lokal produzierter Energie und Wärme im Süden der Hopfengemeinde weiter an.

Deshalb hat der Betreiber beschlossen, eine neue Anlage auf dem Schulgelände zu errichten, die mit einer Leistung von 800 KW in der Lage ist, auch das neue Baugebiet mit Wärme zu versorgen. Sie weist einen höheren Wirkungsgrad auf und ist deshalb noch umweltfreundlicher als das bereits etwas in die Jahre gekommene Blockheizkraftwerk im Keller des Schulgebäudes.

Dieses ist derzeit zwar noch in Betrieb, aber mit seinem Alter von rund zwei Jahrzehnten langfristig doch ein Auslaufmodell. Im Vergleich dazu erzeugt das neue Kraftwerk, das mit Gas betrieben wird und einen deutlich günstigeren Primärenergiefaktor aufweist, deutlich weniger Emissionen.

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