Nußloch: „Geköpfte“ Katze vermutlich Raubvogelopfer

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Vorsicht liebe Katze: Auch mal nach oben schauen … (Bild: Archiv)

(pol – 26.8.13)  Die am Freitag (16.08.2013) in Nußloch aufgefundene, enthauptete Katze ist nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht von einem Tierquäler getötet worden.

Anhand der vorliegenden Erkenntnisse muss davon ausgegangen werden, dass das Jungtier von einem Raubvogel erlegt wurde.

Ein erster Hinweis in diese Richtung kam von einem Tierfilmer aus der Bevölkerung, der aus den Medien von diesem Fall gehört hatte.

Der Mann schilderte, dass es durchaus üblich ist, dass junge Katzen von Raubvögeln gerissen werden und diese zunächst den Kopf ihres Opfers abtrennen. Beim Flug zu seinem Nest, hatte der gefiederte Täter seine Beute anscheinend über dem späteren Fundort verloren.

Ermittlungen bei Experten der Deutschen Greifenwarte auf der Burg Guttenberg führten zu demselben Ergebnis. Auch die Fachleute erklärten, dass dies durchaus typisches Verhalten für Raubvögel sei. Insbesondere ist auch der Kopf eines Tieres eine beliebte Mahlzeit für Greifvögel, da dieser wichtige Mineralien enthalte.

Sowohl im Nußlocher, als auch im Leimener Steinbruch leben eine Vielzahl von Greifvögeln. Bislang konnten keinerlei Hinweise darauf erlangt werden, dass die Katze von Menschenhand getötet wurde.

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