Osterschießen auf Glückskarten – Ein bißchen Glück gehörte zum Gewinnen dazu

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Schatzmeisterin Ursula Mokrusch (l.) bei der Ausgabe der Glückskarten

Am Ostermontag fand das traditionelle Osterschießen der Schützengesellschaft 1874 Leimen e.V. im frisch renovierten Vereinsheim am oberen Ende der Heltenstraße statt. Dieses Mal wurde mit dem Luftgewehr auf farbenfrohe Ostereier-Glückskarten geschossen, bei denen es nicht nur auf Treffsicherheit ankommt, sondern bei denen auch das Glück eine große Rolle spielt. Pro Karte sind 5 Ostereier abgebildet, die wiederum 5-10 unterschiedlich bewertete Trefferpunkte enthalten. Diese sind jedoch so klein, daß man sie aus 10 Metern Entfernung nicht mehr klar erkennen kann. Gerade diese Mischung aus Können und Glück macht ja den Reiz des Osterschießens für Jedermann aus, dem auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Gästen erlegen waren. Gegen 3 Euro Teilnahmegebühr bekam jeder 3 dieser Karten und konnte auf jede Karte drei Schüsse abgeben. Wer die meisten Punkte erzielte, hatte gewonnen. Aber auch die nach dem olympischen Prinzip „dabei sein ist alles“ teilnehmenden Schützen wurden belohnt: Jede/r erhielt zwei bunte Ostereier. Die offiziellen Gewinner/innen des Osterschießens waren am Ende: Bei den Damen: Claudia Rey. Bei den Herren: Andy Rey und bei der Jugend: Kevin Grimm.

4991 - Osterschiessen - 2Geschossen wurde auf dem frisch renovierten Luftgewehrstand, der von den Vereinsmitgliedern in vielen Arbeitseinsätzen, die oft bis in die Nacht hinein dauerten, neu gestaltet worden und gerade rechtzeitig zum Osterschießen fertig geworden war. Wie Oberschützenmeister Karl-Hans Mokrusch erläuterte, ist die Gesamtrenovierung damit aber noch nicht abgeschlossen. Auch der 25-Meter-Stand für Handfeuerwaffen jeden Kalibers muß noch neu gestaltet und entsprechend den neuesten Vorschriften umgebaut werden. Unter anderem ist dazu eine neue und teure Kugelfanganlage erforderlich. Und dann ist da ja auch noch der 50-Meter Langwaffenstand, der ebenfalls bereits in die Jahre gekommen ist und auch renoviert werden muß.

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Leimens jüngstes Gemeinderatsmitglied Anja Sauerzapf (21) beim Osterschießen der SG Leimen

Da die Mitglieder der SG Leimen auch nicht jünger werden und die meisten Arbeiten in Eigenleistung erbracht werden, wird bis zur endgültigen finalen Renovierung der Gesamtanlage wohl noch ein wenig Zeit vergehen, so Mokrusch. Sorgen bereitet dem Verein auch die Tatsache, daß junge, neue Vereinsmitglieder selten sind. Der Schieß- und Jagdsport erfreut sich zwar besonders im universitären Bereich zunehmender Beliebtheit und genießt einen mondän-elitären Ruf, aber die  SG Leimen konnte davon bisher noch nicht profitieren. Immerhin stattet Leimens jüngstes Gemeinderatsmitglied und Studentin Anja Sauerzapf (21) gemeinsam mit ihrem Vater Bruno Sauerzapf dem Osterschießen einen Besuch ab und bewies dabei Treffsicherheit.

 

 

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