Peters Petersilie Teil 2 – Wie sie vom Feld ins kleine Gläschen kommt

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(fwu – 09-19) In unserem ersten Video mit Peter Köllner vom Spargel- und Kartoffelhof in Sandhausen im März hatten wir gezeigt, wie Petersilie im rauen Mengen auf einem viele Fußballfelder großen Feld gesät wird.

Das war vor einigen Monaten und inzwischen ist die Petersilie nicht nur hervorragend an- und aufgegangen, sondern sogar bereits dreimal – Ende Juni, Ende Juli und jetzt Ende August abgeerntet worden. Beim diesem dritten Mal waren wir wieder dabei und haben die Petersilie vom Feld bis in die Fabrik verfolgt und uns angeschaut, was mit ihr passiert. 

Die Petersilie wächst auf dem Feld etwas höher als Rasen, so ca 15 cm hoch und wird wie dieser mit einer Art Riesenrasenmäher gemäht und per Förderband auf einen großen Anhänger hinauf befördert. Tonnen über Tonnen gelangen so auf den Hof von Philipp Kocher in Bruchhausen zur Weiterverarbeitung.

Peter Köllner & Philipp Kocher

Als erstes kommt die Petersilie dort in eine Schneidemaschine, wo sie in kleine Stücke zerschnitten wird. Mittels eines Gebläses werden die Blätter – der Wind war Vorbild, denn der bläst auch leichter Blätter als Äste – von den Stielen getrennt. Die Blätter sind das Wertvolle, die Stiele können lediglich zur Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie oder als Viehfutter verwendet werden.

Die Blätter kommen dann in eine Trockenmaschine, wo sie über ca 4 Stunden fast 97% ihrer Masse, ihre Feuchtigkeit, verlieren. Jetzt wird noch einmal leicht gepostet, damit die leichten Blätter von noch möglichen schwereren Teilen getrennt werden, dann geht es durch einen magnetischen Bereich, in dem ebenfalls Fremdkörper ausgesondert werden können und dann ist die Petersilie fertig.

In 10 kg Säcken geht sie von hier in die Weiterverarbeitung und Abfüllung in haushaltsüblichen Verpackungseinheiten. Ein kleines Gläschen mit 10 Gramm getrockneter Petersilie hervorragender Qualität kostet dann im gut sortierten Lebensmittelhandel 2,49 €. 40 g frische Petersilie gibt es dort zu 99 Cent.

Saatgut für die eigene Petersilien-Plantage auf der Fensterbank ist eine kostengünstigere Alternative für den Haushalt, der selber Hand anlegen und mit eigenen Augen ansehen möchte, wie etwas bei guter Pflege und ausreichender Bewässerung auch zu Hause wachsen kann.

Apropos Bewässerung: Wenn es zu trocken ist, werden wöchentlich ca 30 l Wasser pro Quadratmeter von den Landwirten auf ihrem Petersilienfeldern (und anderen) aufgebracht. Das sind 1,5 Eimer voll pro Quadratmeter! Oder 150 m3 pro Hektar, also 150 Tonnen pro Hektar. Tja – und bis die Petersilie dann getrocknet im Glase ist, werden 97% der Feuchtigkeit weggetrocknet. So bleibt der Wasserkreislauf immer intakt.

Viel Spaß bei unserem kurzen Video!

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