Pizza zum Dank, Schrammen vom Einsatz: So endete die Leimener Putzwoche
(fwu – 27.3.26) Die Leimener Putzwoche endete mit Pizza, Getränken und vielen Gesprächen im „Quer Quartiersmanagement“. Die Stadt dankte dort den Freiwilligen, die in den vergangenen Tagen Wege, Ecken und Grünflächen von Müll befreit hatten. Gefunden wurde dabei wieder so manches, was draußen nichts verloren hat: Papier, Plastik, leere Dosen und Flaschen. Unter dem Motto „Leimen. Alles klar und sauber“ hatten sich Schulen, Kindergarten, Vereine und Engagierte beteiligt. Die Stadt stellte Greifzangen, Müllbeutel und Warnwesten bereit. Zum Abschluss kamen die Helferinnen und Helfer im „Quer Quartiersmanagement“ zusammen und ließen die Woche noch einmal Revue passieren.
Ein Fund am Rand der Hecke
Besonderen Einsatz zeigte Hans Schwegmann. In einer Brombeerecke entdeckte er einen Eimer mit Müll. Später stellte sich heraus, dass sich darin ausgehärteter Gips befand. Um überhaupt an den Fund heranzukommen, schnitt er zunächst mit einer mitgeführten Gartenschere Brombeerranken zurück. Doch die Hecke gab den Eimer nicht kampflos frei. Zweige zerkratzten ihn am Kopf, er trug einige blutige Schrammen davon. Beeindrucken ließ er sich davon nicht. Er nahm die Sache mit Humor und machte weiter.
Gerade in solchen Momenten zeigt sich, was hinter einer Putzaktion wirklich steckt: nicht nur ein voller Müllsack, sondern Entschlossenheit, Ausdauer und der feste Wille, die Stadt Stück für Stück freundlicher zu hinterlassen.
Dank an den harten Kern
Beim Abschluss im „Quer Quartiersmanagement“ versammelte sich vor allem der „harte Kern“ der Ehrenamtlichen, also jene Gruppe, die sich auch im Lauf des Jahres immer wieder einbringt, wenn das Stadtbild an vielen kleinen Stellen Hilfe braucht. Als Dankeschön gab es Pizza, Getränke und Zeit für Gespräche.
Im Rathaus zeigte man sich dankbar für alle, die die Aktion unterstützt haben. Denn was am Ende aufgesammelt wird, erzählt immer auch etwas über den Zustand einer Stadt. Und wer mit wachen Augen durch Hecken, an Wegränder und in Ecken schaut, findet eben manchmal mehr als den üblichen Becher oder eine Flasche. Dann braucht es Menschen wie Hans Schwegmann, die nicht wegsehen, sondern anpacken.
Sichbarer Einsatz
Die Leimener Putzwoche hat auch in diesem Jahr gezeigt, wie viel Aufmerksamkeit und Tatkraft in der Stadt stecken. Manche Funde sorgen für Kopfschütteln, manche für ein Schmunzeln. Und manche, wie der Eimer in der Brombeerhecke, erzählen von einem Einsatz, der unter die Haut geht – in diesem Fall sogar ganz wörtlich.
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