Pop & Skulpturen Gauangelloch war ein Riesenerfolg

4031 - Pop und Skulptur Gauangelloch(goe – 23.7.14) „Es war ein grandioses Fest“, mailte Stadtrat Gerhard Scheurich am Tag darauf. Seine Begeisterung haben viele Gauangellocher und Besucher von außerhalb, die am Tage zuvor bei Traumwetter „Pop & Skulpturen“ erlebt hatten, geteilt. Das Gauangellocher Schlossfestival im Schlossgarten der Galerie Bettendorf war ein Riesenerfolg, riss die Teilnehmer mit, bis morgens um drei wurde in der lauwarmen Nacht gefeiert. Die „Interessengemeinschaft Gauangelloch lebens- und liebenswert“ hatte eingeladen und viel mehr Gäste als erwartet kamen zu dem Pop-Konzert. Das romantische Anwesen am Ortsausgang war zeitweise fast übervoll mit Menschen, die sich rundum wohl fühlten.

Petrus war mit im Spiel, besseres Wetter konnte es nicht sein. Vor allem mit im Spiel war aber auch die in der Region bekannte Band „Art Donuts“, die für Bombenstimmung sorgte. Doch bevor die Musik die Szene beherrschte, gab Schlossherr Freddy Freiherr von Bettendorf in einem Interview einen Einblick in die Geschichte des jahrhundertealten Anwesens und der seit 1993 bestehenden Galerie für zeitgenössische afrikanische Kunst.

Im Jahre 1992 hatte der Freiherr auf der Weltausstellung in Sevilla erstmals die Schönheit der Shona-Skulpturen bewundert. Der Wunsch kam auf, in Deutschland einen Skulpturenpark mit afrikanischer Kunst zu eröffnen, das Areal in Gauangelloch erwies sich als der rechte Ort. Viele Ausstellungen in der Schlossgalerie haben inzwischen Interessenten aus aller Welt angelockt. Eine Führung durch die Galerie vor Beginn des Popkonzerts vermittelte einen Eindruck, was für herausragende Kunstobjekte da auf Gauangellocher Gemarkung präsentiert und zum Kauf angeboten werden.

Dann spielte „Art Donuts“ auf, ein vielfältiges Programm begeisterte schnell die Anwesenden. Bald traten die ersten Tänzerinnen und Tänzer in Aktion, es wurden schnell immer mehr. Es waren phantastische Impressionen, als sich nach Einbruch der Dunkelheit die Pop-Fans tanzend vor den angestrahlten Skulpturen bewegten. Einmalige Bilder prägten sich da bei den Besuchern ein. Beflügelt von Wein, Bier und anderen Getränken und gestärkt mit Raclette-Broten, Schlossknorzen und Rindswürsten wurde in einen neuen Tag hinein gefeiert, den mancher nicht ganz nüchtern begann. Bis in den frühen Morgen dauerte das erste Gauangellocher Schlossfestival an. Und schon ist vielfach der Wunsch zu hören, 2015 möge es das zweite Festival geben. Goe.

 

 

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