Revolution in Dilje!!! Rathaus erobert – Frösche übernehmen die Regierung! Von Friedrich-Wilhem Uthe

(fwu) Auf  dem Diljemer St. Martinszug am Sonntag Abend war die Stimmung bestens und weit über 1.000 Teilnehmer zogen von St. Martin hoch zu Roß angeführt durch den Ort!

Nach einer kleinen Stärkung begann die gute Stimmung jedoch zu kippen und wich revolutionären Umtrieben. Die schrecklichen Versäumnisse von Rat und Verwaltung des letzten Jahres wurden zunehmend heftig diskutiert, wobei besonders die fehlende Bewässerung der Diljemer Kreiselbepflanzung und das Leid der dortigen Vegetation die Gemüter erhitzte. Das ökoemotionale Gewissen verlangte plötzlich nach einem Ventil und die inzwischen deutlich aufgebrachte Volksseele beschloß spontan die Bastille das Rathaus anzugreifen.

Kurzerhand bewaffneten sich einige Mitglieder des ob seiner Kampagenenfähigkeit bekannten KC Frösche und auch die Stadt- und Feuerwehrkapelle und der MV St. Ilgen begannen revolutionäre Lieder zu spielen.  Was folgte war ein heftiger Ausbruch des pflanzlichen Mitgefühls und ein Sturm auf das Diljemer Rathaus, in dem sich einige Räte unter Führung von Bürgermeisterin Claudia Felden  zu Beratungen befanden. Deren schlechtes Gewissen ob ihrer gefühllosen, florafeindlichen Regentschaft wurde denn auch sofort offenbar.

Beinahe schon eine Präventivkapitulation … Die weiße Fahne wird gezeigt

Bereits bei Eintreffen der aufgebrachten, revolutionären Massen sah man im Rathaus keinen anderen Ausweg mehr, als die bedingungslose Kapitulation!  Die Fenster wurden geöffnet, einige halbherzige pro forma Abwehrversuche unternommen (die Menge wurde mit Kamellen beworfen!), doch dann sofort die weiße Fahne gehisst.

Doch so leicht ließ sich die Menge nicht beeindrucken und beschwichtigen! Bevor die Annahme der Kapitulation in Erwägung gezogen wurde,  mussten die Versäumnisse der Verwaltung in Brandreden noch einmal aufgezählt werden. Auch wartete man noch auf das Eintreffen des für eine richtige Revolution unbedingt erforderlichen Zubehörs. Als aber auch noch 15 Minuten weder Kanonen noch Guilottine eingetroffen waren, wurde die weibliche Speerspitze der Revolution in’s Rathaus entsandt und die Bürgermeisterin in Haft genommen und dem blutheischenden Pöbel vorgeführt.

Die einsichtigen Worte der Bürgermeisterin nach ihrer Verhaftung führten dann jedoch dazu, daß auf ansonsten zwingend vorgeschriebenen Revolutionsmaßnahmen (Enthauptung der Führungselite et. al.) verzichtet wurde. Die Frösche begnügten sich (ausnahmsweise!) mit der Aushändigung des Stadtschlüssel und der leeren Stadtkasse. Die Revolution hatte gesiegt und nun liegt für die Dauer der Karnevalskampagne die Regierungsgewalt in vernünftigen Händen.

Der triumphale Sieg wurde später am Abend von den Fröschen noch im Capri gefeiert, wo auch über das Regierungsprogramm verhandelt wurde. Neben ständigem Freibier soll auch ein Humorschutzgesetzt (Novelle)  in Arbeit sein, daß übermäßigen Ernst im Alltag gekämpfen soll. Näheres wird auf der Prunksitzung der Frösche verkündet werden. Die Bevölkerung ist bis dahin aufgefordert Ruhe zu bewahren, den Ernst zu vergessen und das Lachen zu trainieren!

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