Rhein-Neckar-Kreis unter den zehn Besten beim Innovationsindex 2016

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Fördermittel für das Highspeed-Netz – v.l.n.r.: Werner Riek, techn. Leiter fibernet.rn, Peter Mülbaier, Geschäftsführer fibernet.rn, Klaus Steigerwald, Unternehmensentwicklung rnv Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Landrat Stefan Dallinger, Thomas Heusel, kaufm. Leiter fibernet.rn

Mit einem Innovationsindex von 42,5 belegt der Rhein-Neckar-Kreis in der kürzlich erschienen nunmehr siebten Auflage des Innovationsindex 2016 Rang neun von insgesamt 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. „Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis“, so Landrat Stefan Dallinger. Dem einwohnerstärksten Landkreis in Baden-Württemberg sei es mit seinen gezielten Maßnahmen zur Standortprofilierung seit der letzten Erhebung 2014 gelungen, drei Plätze nach oben zu klettern. „Wir sind mit unserer Ausrichtung auf einem sehr guten Weg, und der Standort Rhein-Neckar-Kreis entwickelt sich in die richtige Richtung“, bewertet der Landrat das erfreuliche Abschneiden.

Seit dem Jahr 2004 veröffentlicht das Statistische Landesamt Baden-Württemberg im zweijährigen Rhythmus den Innovationsindex. Diese Kennzahl bescheinigt einer Region ihre Innovationsfähigkeit. Hintergrund der Erhebung ist der Zusammenhang zwischen Innovationsfähigkeit, etwa die Entwicklung und Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen, und Wettbewerbsfähigkeit. Innovationen werden stets als Schlüsselelement zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit gesehen. Aus diesem Grund sind fundierte Kenntnisse über die Innovationsfähigkeit einer Region unerlässlich.

Im Vergleich mit den beiden benachbarten Stadtkreisen nimmt der Rhein-Neckar-Kreis eine mittlere Position ein: Heidelberg liegt mit einem Innovationsindex von 52,6 auf Rang drei und Mannheim mit 40,4 auf Rang zwölf. Die Region Rhein-Neckar liegt im Vergleich aller zwölf baden-württembergischen Regionen sogar auf Rang zwei mit einem Index von 40,5.

Auch bei einer Betrachtung der Datenreihe zeigt sich: Der Rhein-Neckar-Kreis wird als Landkreis mit hohem Innovationspotenzial wahrgenommen. Seit 2012 stieg der Index stetig an. Auch bei der Entwicklungsdynamik konnte der Kreis gegenüber 2014 mit einem Anstieg um 11 Plätze erheblich zulegen.

Der Innovationsindex des Statistischen Landesamtes bündelt eine Vielzahl von Innovationsindikatoren – etwa FuE-Ausgaben, FuE-Personal, Existenzgründungen und Patentanmeldungen bestimmter Branchen sowie Anzahl der Beschäftigten im Hochtechnologiebereich und in der wissensintensiven Dienstleistungsbranche.

Diese gute Bewertung bestätigt noch einmal eindrucksvoll das enorme Potenzial des Rhein-Neckar-Kreises mit seinen 54 Städten und Gemeinden, die im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar zahlreiche innovative Unternehmen beheimaten, eine hervorragende Infrastruktur für die Wirtschaft bereithalten und ihren Bewohnern gleichzeitig auch eine hohe Lebensqualität bieten. Zum anderen zeigt es, dass in der Region viele Institutionen zusammen mit der im Jahr 2012 gestarteten Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises an einem Strang ziehen, um den Standort weiter voranzubringen. Dies gilt insbesondere für die Bemühungen, den Rhein-Neckar-Kreis als IT-Spitzenstandort zu positionieren – so bescheinigt das Prognos-Institut im Bereich der Digitalisierung sehr gute Chancen für die Region.

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