Sandhäuser Gemeinderat – Sitzung Teil II:
470.000 € für Hardtwaldhallen-Kegelbahn

Fortsetzung der Gemeinderatssitzung vom 28. Oktober 2019
– Neugestaltung des Außen- und des Gastronomiebereiches der Kegelbahn –
– Auftragsvergabe System-Containeranlage für die Sanierung des Friedrich-Ebert-Schulzentrums –

Die Kegelbahn der Sandhäuser Hardtwaldhalle: Heimat von gleich 2 Bundesliga-Kegelmannschaften. Rot-Weiß und Gut-Holz Sandhausen.

Die Kegelbahn in der Hardtwaldhalle erhält ein neues Outfit. Mit der Suche nach einem neuen Pächter war der Wunsch entstanden dem bisherige Konzept der Kegelhalle und der aus den 70er Jahren stammenden Einrichtung ein neues, zeitgemäßes Äußeres zu geben. 470 000 € stehen für die Neugestaltung des Außen- und des Gastronomiebereiches zur Verfügung.

Im Hinblick auf eine Neuverpachtung soll die Maßnahme, wie Ortsbaumeister Schirok ankündigte, zügig zur Ausschreibung gebracht und der Zeitplan mit Rücksicht auf die Sandhäuser Kegelvereine und deren Spielbetrieb abgestimmt werden. Um ein attraktives Ambiente zu schaffen, äußerte Gemeinderat Günes, sei dies gut investiertes Geld in die eigene Liegenschaft und die Kegelvereine.

Überdies wolle man, so Schirok, einen direkten Zugang vom Innenbereich zum Außenbereich schaffen, der Platz für ca. 50 Gäste bietet und im Bedarfsfall erweitert werden kann.

Der aus zwei Ebenen bestehende Außenbereich sei barrierefrei konzipiert. Aufgrund des ernormen Platzbedarfs könne man eine Rampe mit einer 6 %-Steigung jedoch nicht realisieren, erklärte Ortsbaumeister Schirok gegenüber Gemeinderat Krämer. Gemeinderat Lauterbach vergewisserte sich, dass die Barrierefreiheit auch bei den Toiletten im Erd- und im Untergeschoss sowie ein barrierefreier Belag im Außenbereich umgesetzt wurden.

„Die Gemeinde tut etwas für die Vereine.“, lobte Gemeinderat Liebetrau, der ebenso wie seine Ratskollegen der Umsetzung zustimmte.

Des Weiteren stimmte das Ortsgremium der Neuausschreibung einer System-Containeranlage im Zuge der Sanierung des Friedich-Ebert-Schulzentrums zu. Nachdem der Gemeinderat in der Juli-Sitzung 2019 den Ankauf von Systemmodulen für die Unterbringung von etwa 15 Klassen während des 1. Projektabschnitts beschlossen hatte, habe man nach der ersten Ausschreibung, so der Ortsbaumeister, kein Angebot erhalten, das wirtschaftlich akzeptabel gewesen wäre, wodurch eine Neuausschreibung erforderlich ist. Die daraus resultierende Zeitverzögerung könne jedoch problemlos aufgefangen werden. Den Vorschlägen Gemeinderat Krämers auf ein bebildertes Produkt zurückzugreifen, wenig Leiharbeit zuzulassen und zeitliche Fristen einzuhalten, um die bewilligten Fördergelder nicht zu gefährden, konnte ebenso wie eine nachträgliche Nutzung der Container (Gemeinderat Diem) bestätigt werden.

Fragen und Anregungen der Gemeinderäte betrafen:

– Die fehlende Rutsche sowie das Klettergerüst auf dem Spielplatz der Großen Mühllach 1
Die Verwaltung verwies auf eine regelmäßige Überprüfung der Spielplätze durch den „TÜV“ und wird hierzu den Bauhof kontaktieren.

In der Fragestunde der Bürgerinnen und Bürger interessierte man sich für:

– Das Verfahren „Sportzentrum Süd“
Seitens der Bürgerinitiative „Pro Waldschutz“ bedauerte man das Abstimmungsergebnis der aktuellen Sitzung. Gefordert wurde ein Umdenken von den Vereinen und Kommunen. Um eine Waldrodung zu vermeiden, müsste nach Standortalternativen gesucht werden. Angeregt wurde bei Naturschutzthemen die Bürgerschaft stärker miteinzubeziehen. Der Vorwurf, die Verwaltung habe nicht ausreichend über das Verfahren kommuniziert, konnte nicht bestätigt werden, da seit Beginn des Verfahrens sowohl mehrere Berichte in den Gemeinde-Nachrichten als auch in der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlicht wurden. Generell sei es für die Verwaltung schwieriger geworden Großprojekte zu realisieren.

– Die Baumfällarbeiten in der Nähe des Lattweges/der Jahnstraße
Die Verwaltung wies darauf hin, dass die Baumfällarbeiten aufgrund von Sturmschäden durch den Forst und nicht durch die Gemeindeverwaltung durchgeführt würden. Eine Aufforstung im Gebiet des Naturkindergartens
durch das Forstamt sei geplant.

– Die Würdigung des Ehrenamtes
Angeregt wurde die ehrenamtlich Tätigen des ökumenischen Hilfsdienstes zu ehren.

– Die Veröffentlichung des Ergänzungsantrages der SPD zum Tagesordnungspunkt 5
Da der Antrag nach der Veröffentlichung der Tagesordnung gestellt wurde, konnte dieser nicht mehr in der Tagesordnung berücksichtigt werden.

– Eine Beherbergung im Forsthaus
Derzeit sei kein offizieller Antrag eingereicht worden, um das Gebäude als Herberge zu nutzen.

– Eine Veröffentlichung von Podcasts zu den Tagesordnungspunkten der Gemeinderatssitzungen
Die Verwaltung verwies auf das Problem des Datenschutzes.

– Den Spielplatz „Am Brühlweg“
Vorgeschlagen wurde in den Sommermonaten den Spielplatz durch einen Securitydienst überwachen zu lassen, um Ruhestörungen zu unterbinden.

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