Sandhausen: Drogenkontrollen auf der L 598 – Etliche Vergehen festgestellt

(pol – 20.3.18) Das Polizeirevier Wiesloch führte am Montag, in der Zeit zwischen 14 Uhr und 18.30 Uhr in  Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam „Drogen im Straßenverkehr“ auf dem Waldparkplatz an der L 598 zwischen der Walldorf und Sandhausen
eine Schwerpunktkontrollaktion mit der Zielrichtung Bekämpfung der Hauptunfallursache Drogen im Straßenverkehr durch. Dabei wurden 65 Fahrzeuge und 103 Personen kontrolliert.

Insgesamt wurden fünf Fahrzeugführer, die unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahmen, festgestellt. Gegen acht Tatverdächtige wurden Strafverfahren wegen Drogenbesitzes eingeleitet. Eine Person muss sich wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Gegen eine Person bestand eine Fahndungsnotierung; es war noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von rund 1.500 Euro offen. Diese konnte vor Ort beglichen werden.

An der Kontrollstelle waren insgesamt 18 Beamte eingesetzt der Polizeireviers Wiesloch, des Verkehrskommissariats Walldorf und des Autobahnpolizeireviers Mannheim eingesetzt.

Die intensive Fortbildung aller Verkehrspolizisten und immer mehr Beamten/-innen der Streifendienste der Polizeireviere, die Zentralisierung der Qualitätskontrolle sowie die Übernahme der Fachaufsicht durch eine Expertengruppe „Drogen im Straßenverkehr“ hat in den letzten Jahren zu einer deutlichen Qualitätssteigerung und Intensivierung bei der Bekämpfung der Hauptunfallursache Drogen im Straßenverkehr geführt. Verkehrsteilnehmer, die sich unter Drogeneinfluss ans Steuer setzen, müssen künftig zu jeder Zeit an jeder beliebigen Stelle damit rechnen, in eine Drogenkontrolle zu geraten. Die Kontrollen werden intensiv fortgesetzt.


Hintergrundinfo: Auszug aus der Pressemeldung zur Unfallstatistik 2017 des Polizeipräsidiums Mannheim:

Unfalllagebild Drogen und Alkohol – Deutlich mehr Drogenbeeinflusste als alkoholisierte Autofahrer unterwegs.

Während die Alkoholunfälle im gesamten Zuständigkeitsbereich des PP Mannheim mit 322 einen historischen Tiefststand markieren, decken die Beamten des PP Mannheim immer mehr Drogenunfälle auf. Grund hierfür ist ein von der Verkehrspolizeidirektion 2014 initiiertes Projekt zur Aufhellung des Dunkelfeldes bei Drogen im Straßenverkehr.

Die intensive Fortbildung aller Verkehrspolizisten und immer mehr Beamt-/innen des Streifendienstes der Reviere, die Zentralisierung der Qualitätskontrolle und die Übernahme der Fachaufsicht durch eine Expertengruppe hat insbesondere ab 2016 zu einer Zunahme bei den folgenlosen Drogenfahrten um 54% (Basisjahr 2013) auf insgesamt 1.411 Fälle geführt.

„Da bei gleicher Überwachungsintensität die Zahl der folgenlosen Trunkenheitsfahrten seit Jahren rückläufig ist und bei knapp unter 1.000 stagniert, müssen wir die hohe Zahl an Drogenfahrten durch anhaltend hohen Kontrolldruck wieder eindämmen. Ich warne jeden Drogenkonsumenten, sich ans Steuer eines Fahrzeuges zu setzen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Polizeikontrolle erwischt zu werden, ist sehr groß“, bekräftigt Polizeidirektor Dieter Schäfer, der kommissarische Leiter der Verkehrspolizeidirektion Mannheim.


Weitere Polizeimeldungen finden Sie in der Kategorie „Unerwünschtes


 

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