Schlossherr Jürgens Kerwerede

5663 - Kerweschluß - 3 - Schlossherr JürgenIch grüße euch ihr lieben Gäste

In Leimens noch fertigzustellender Mitte

Eröffnen woll`n wir nun dies Feste

Mit einer wohlgemeinten Bitte
Feiert schön lasst es Euch munden

Genießt das dargebotene Programm

Vergesst für 3 Tage die bösen Wunden

Die andernorts Menschen angetan.
Wenn die Verfolgten zu uns kommen,

heißt sie willkommen – nehmt sie auf

was sie erlebt – mach uns beklommen,

haut nicht noch auf dies Menschlein drauf
Es wäre schön wenn all die Länder / Banken,

unsere Rettungsgeld war ihnen heilig,

Es uns echten Europäern danken

und sich alle und jeder hieran beteiligt.
Und ich trinke trotzdem noch gerne mal ein Ael
Doch wir krieg ich nun zurück

den Schwung nach Stadt und Politik
Nachdem im letzten Jahre

das Stadtgremium wurde neu besetzt

hat sich nicht viel geändert an der dargebotenen Ware

außer man ist untereinander jetzt besser vernetzt
Man kann mit Facebook und anderen Sachen

noch viel mehr im Vorfeld intern machen

Öffentlich wird dann abgestimmt – ohne viel Diskussion

kurze Sitzungen, weniger Lohn
Ob dies nur ein Beitrag – den Stadtsäckel zu schonen

oder vielleicht doch etwas zuviel Parteipolitik

Ich vermisse die Alten, meinungsfest eisernen, Schoschonen

mit deren eigener Meinung und öffentlichen vorgetragener Kritik
Leimens Inneres soll aufgewertet werden und erblühen

Das neue Rathaus – ist der erste Aufschlag

Der Platz zwischen Alt und Neu wird nach einigen Mühen

bald erstrahlen, nicht nur am Kerwetag
Sollten dann noch die umliegenden Teile

nach Beilegung der familiäreren Streitigkeiten

integriert werden in diesen großen Platz

geht es wohl weiter, und Ratz-Fatz

Strahlt Leimens Neue / Alte Mitte

des Schlossherrn Kerwedomizil

Doch jetzt noch eine kleine Bitte

reist nicht mehr ab, es war so schon zuviel
Das neue Rathaus wird als Bau

viel umfangreicher als es angedacht

wie man so hört, hat man ganz schlau

sich innere Werte angeschafft
Der Bau wird von außen hui, von innen noch huier

So wundert es niemand wenn er am Ende recht teuer

Jedoch eine richtige Investition

in Leimens Zukunft ist er schon
In Schilda vergas man die Fenster im Haus

versuchte Licht mit Eimern zu fange

und wunderte sich dann – ei der daus

das man weiter im Dunkeln saß noch lange.
Bei uns ist es anders – doch auch irgendwie gleich

Die Straße ist zu, die Decke nicht mehr weich

da viel etwas auf – nein jetzt nicht aufregen

Hier helfen die Eimer oder ein kräftiger Regen.

Und irgendwann mit Kraft und Geld

Wird die Wasserversorgung auch noch hergestellt.
Tja, bald haben wir einen schönes Rathausareal

hübsch ist es auch um den Georgiebrunnen

doch dazwischen herrschen Stillstand und optische Qual

hierhin gehören auch noch größere Summen.
Es gibt ja ein eigenes Amt bei der Stadt

was sich um so etwas zu kümmern hat.

Hoffen wir das hier wird schnell in diese Richtung gewichtet

dieser Innenstadtteil wieder annehmbar herrichtet.
Rechnet man am Ende gegen – wird es wohl nicht so teuer

fließt dann doch wohl wieder mehr Gewerbesteuer

Mehr Kaufkraft wird im Ort gehalten

und hilft nicht den Heidelbergern sich zu gestalten.
Dies sind Sachen die sich mittelfristig lohnen

ganz im Sinne der vorgenannten Schoschonen.
Es gibt in unsrer Heimatstadt

Gastronomien in vielfältiger Art

Auch aus vielen Qualitäten

kann man als Leimens Bürger wählen
Im Norden eine Frikadellenbraterei

Im Süden das Gleich – nur etwas gehoben

2 Asiaten, die machen zum Mitnehmen Allerlei

auch einen Griechen möcht ich hier loben
Sie alle freuen sich auf unseren Besuch und Verzehr

umgarnen uns als Gast oft betörend

Auf dem Berg oben ist es anders, ich sag es nicht gern

hier ist der Mensch als solcher schon störend.
Wer wirbt mit großem Gelände und hohem Niveau

der selbst schon preisliche Unterscheidungen macht

Darf sich nicht wundern wenn ihm alle Schichten sagen Hallo

und wollen bei ihm Gäste sein bis in die Nacht.
Als Gast gibst Du dem Wirt dein Geld

erwartest etwas für den Mammon

Zumindest das der sich bemüht, das Beworbene hält

selbst Freundlichkeit darf man erwartet schon
Sollten sich doch mal Gäste beschweren

sollte Wirt es hinterfragen – ernst es nehmen

und nicht über die Presse schimpfen und wehren

denn Menschen gehören nun mal zu dem von ihm gewählten Leben.

Besonders die Kleinen, die die Tageskrippe verlassen

die die Ganztags-Betreuung der Schulen schon kennen

Ihre Eltern, wenn sie diese mal sehen, gern an der Hand fassen

und in der Öffentlichkeit fröhlich laut sind und rennen.
Denke nach Herr Wirt und mach Dir Sorgen

denn dies sind deine Gäste von morgen
Mehr Gastlichkeit wäre hier schon

wieder eine Zukunftsinvestition.
Die Verwalter vom Ort in unserem Südwesten, auch Frosch town city genannt

haben es nach vielen Jahren doch noch erkannt

Es ist richtig die Kerwe komplett im Dorf zu gestalten

Das freute den Borschten und die anderen Alten

welche schon sehr lange warben hierfür

leider wies man ihnen zu oft die Tür
Jedoch sich dann als Römer hinzustellen

und von der schönsten Kerwe, every time, zu schwadronieren

ist mutig, doch lassen wir sie im Sumpfe bellen

diesen Wettkampf werden sie immer verlieren.
Wir haben z.b. zwei Schlossfräuleins ganz adrett

welch den Schlossherr froh und freudig begleiten

Sie können sprechen und dies auch recht nett

müssen nicht am Ende den Feuertod erleiden.
Auch ich als Schlossherr bin Leimen gut und teuer,

ein Stapel für mich – würde auch ein zu großes Feuer.
So kehren wir wieder, in jedem September

der Schlossherr und seine hübschen Damen

Zum schönste Feste , every time and remember

Bei uns gibt es Kultur und keine Dramen
Hier steh ich endlich wieder am angestammten Ort

auch die Eröffnung ist – ohne Vortag – wieder richtig

Der 4. Kerwetag flog uns leider hinfort

jedoch ist der zum Feste nicht ganz so wichtig
Was jetzt kommt das mach ich doch immer wieder gerne

Eröffnet sei hiermit das Fest der Feste – die Loomer Weinkerwe ist die Beste

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