Verkehrsinfarkt in Radsporthalle – Jungendreporterin Michelle fasziniert!

Verkehrsinfarkt! Vier Räder auf 8 qm und dann noch ein Ball!

(mil – 24.2.19) Am letzten Samstag kam Michelle aus dem Staunen gar nicht mehr raus! Sie besuchte als  Jugendreporterin  ein für sie außergewöhnliches Sportereignis, bei dem es für sie ständig so aussah, als würde gleich ein schwerer Unfall passieren.

Vier Radfahrer fuhren auf einem kleinen Feld wild hin und her und  versuchten einen Ball in eines von zwei Toren zu schießen. Mit dem Vorderrad! Nicht mit dem Fuß! Und manchmal standen (!) gleich vier Räder auf engstem Raum zusammen – z. B. bei Ecken – und es war kaum mehr Platz für Bewegungen – ein Verkehrsinfarkt mit Rädern.

Bevor sie nicht selbst gesehen hatte, um was für einen Sport es sich da überhaupt handelt, konnte sie sich noch garnichts darunter vorstellen. Sie erfuhr, dieser Sport nennt sich Radball und geht so:

Es spielen immer zwei Zweiermannschaften auf Fahrrädern gegeneinander. In einem Spielfeld versuchen dann die Mannschaften den  ca. 600 Gramm schwere Ball in der Regel mit dem Vorderrad in das 2×2 Meter große Tor zu schießen. Die meistverbreitete Art des Radballs ist der 2er-Radball, für das auch Leimen eine Hochburg ist. 

Oder einfach gesagt:  Es ist wie Fußball, bloß mit Fahrrädern. Und nicht mit 11 Spieler, sondern mit zwei. Und in der Halle und nicht im Stadion. Und überhaupt: ganz anders.

Es gibt sogar Elfmeter – aber als 4-Meter-Strafschlag

Sie selbst könnte es nie schaffen mit einem Fahrrad einen Ball zu führen und sich dann aufs Hinterrad zu stellen, um mit dem Vorderrad ein Tor zu schießen, so Michelle.

Außerdem sei es unglaublich spanend zuzuschauen, da man (als Jugendreporterin im Praktikum) nie genau weiß was als nächstes geschieht. Einmal sieht es so aus als, ob gleich das nächste Tor geschossen wird, doch dann kommt jemand aus der Ecke geschossen, schafft es, den Ball für sich zu gewinnen und schießt dann mal einfach so ein Tor (mit einem Fahrrad!). Außerdem haben die einzelnen Teams genaue Taktiken, um ein Tor zu erzielen. Das Ganze ist hochgradig athletisch, artistisch und spannend. 

Michelle ist sich nach diesem ersten Besuch sicher, dass es besonders für Sport- und Fußballbegeisterte sehr interessant ist, diese ganz besondere Sportart kennenzulernen. Die nächste Möglichkeit wird hier rechtzeitig im Terminkalender bekanntgegeben.


Sie wollen wissen, wie das Spiel ausgegangen ist? Den Spiebericht vom Samstag finden Sie hier.


 

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