Schwartz: „Euphorie darf nie in Arroganz umschwappen.“

(5515 - Heidenheim Plakatlas). Der SV Sandhausen empfängt am Freitag, 18.30 Uhr, den 1. FC Heidenheim zum zweiten Heimspiel der Saison im Hardtwaldstadion. Nach dem klaren 6:0-Erfolg in Paderborn richtet SVS-Chefcoach Alois Schwartz den Fokus auf die schwere Heimaufgabe gegen die Ostwürttemberger. Wie bereits in der Pressekonferenz nach dem Spiel in Paderborn warnt Schwartz, dass „das nächste Spiel das schwerste Spiel für uns wird.“ Für Sandhausen gelte, „dass wir diese Euphorie mitnehmen in die Begegnung, aber diese Euphorie darf nie in Arroganz umschwappen“, sagte Schwartz.

Heidenheim sei sehr gut in die Runde gestartet. „Es wird eine Mannschaft auf uns zukommen, die sehr stabil steht, die eingespielt ist, die nach vorne Tempo hat und die mit Schnatterer den Dreh- und Angelpunkt in ihrem Spiel hat.“ Vor allem warnt Schwartz, Heidenheim sei sehr gefährlich bei Standardsituationen durch Schnatterer.

Wie in der Regel bei jedem Spiel in der 2. Bundesliga erwartet der Coach des SV Sandhausen auch gegen Heidenheim eine enge Partie. „Man muss den Fokus darauf legen, unser Gesicht wieder zu zeigen. Das heißt, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen an Aggressivität, an Laufbereitschaft, an Teamgeist, an Disziplin und vor allen Dingen, den Siegeswillen an den Tag legen.“

Die personelle Situation bleibt unverändert. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Steven Zellner, Manuel Stiefler, José Pierre Vunguidica und Erik Zenga. Moritz Kuhn absolviert derzeit nach einer Innenbanddehnung im Knie ein leichtes Lauftraining und wird nächste Woche wieder zur Mannschaft stoßen. Angesprochen auf die derzeit vielen Interviewanfragen an den Trainer und die Spieler gibt Schwartz zu, dass „es schön ist, denn dann sieht man, dass man gut gearbeitet hat.“

Andrew Wooten und Leart Paqarada für A-Nationalmannschaften nominiert5527 - SVS Logo neu

(mai). Der Deutsch-Amerikaner Andrew Wooten sowie der Deutsch-Albaner Leart Paqarada wurden für die kommenden Länderspiele der Vereinigten Staaten und des Kosovo nominiert. Jürgen Klinsmann, der Trainer der US-Nationalmannschaft, hat am vergangenen Montag das Aufgebot für die Freundschaftsspiele der USA gegen Peru in Washington D.C (04. September 2015) und Brasilien in Foxborough (08. September 2015) bekanntgegeben. Der SVS-Akteur Andrew Wooten ist dabei erstmals Bestandteil des Kaders von US-Coach Jürgen Klinsmann und hat die Möglichkeit, bei den beiden Freundschaftsspielen Anfang September die Nationalhymne der USA mitzusingen.

„Es war schon immer ein Traum in der A-Nationalmannschaft zu spielen und dass es jetzt in Erfüllung geht ist Wahnsinn“ so der SVS-Torjäger. Andrew Wooten erzielte an den ersten drei Spieltagen der 2. Bundesliga insgesamt fünf Tore und konnte so nachhaltig auf sich aufmerksam machen. Die Belohnung – in Form der Nominierung – folgte schnell. Die amerikanische Nationalmannschaft ist jedoch kein völlig unbekanntes Pflaster für den Sandhäuser Stürmer: Während der Saison 2011/12 wurde Andrew Wooten bereits zu Lehrgängen der U-23-Nationalmannschaft der USA eingeladen. Zur Nominierung in den A-Kader der USA sagt Andrew Wooten: „Zuerst war ich über die Nominierung sehr überrascht. Ich hätte nie damit gerechnet. Ich freue mich riesig und versuche die Zeit zu genießen“.

Neben Andrew Wooten ist auch Leart Paqarada in den Kader der Nationalmannschaft des Kosovo berufen worden. Der Linksverteidiger des SV Sandhausen trägt bereits zum zweiten Mal das Trikot der A-Nationalmannschaft des Kosovo. Nachdem Paqarada schon Länderspiele für die U16- und U17-Nationalmannschaften des DFB absolvierte. Die kosovarische Fußballauswahl spielt am 02. September 2015 in Pristina gegen Burkina Faso.

SVS-Geschäftsführer Otmar Schork freut sich indessen für den Verein, aber auch für die beiden Spieler des SV Sandhausen: „Es ist eine Bestätigung unserer Arbeit in den vergangenen Jahren, wenn Spieler des SV Sandhausen für ihre Nationalmannschaften nominiert werden.“ Zum möglichen Debüt Andrew Wootens für die USA sagt Otmar Schork: „Natürlich freut es uns alle für ihn. Ein Spiel für die eigene Nationalmannschaft gegen das Fußballland Brasilien ist etwas Besonderes“.

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