Schwartz: „Letzten Spiele tun weh, aber mit Runde zufrieden“

SV Sandhausen Logo(sim). Der Trainer des SV Sandhausen, Alois Schwartz brachte es bei der Pressekonferenz nach dem letzten Saisonspiel beim Relegationsteilnehmer SpVgg Greuther Fürth kurz und prägnant auf den Nenner: „Wir haben eine insgesamt hervorragende Runde gespielt, erkämpften uns als vorprogrammierter Absteiger 44 Punkte und den zwölften Rang, doch die letzten Spiele tun weh“. Gemeint sind die vier Niederlagen zum Abschluss der Punkterunde, wo zudem nicht ein einziger Treffer erzielt werden konnte. „Auf der anderen Seite können wir froh sein, dass die Durststrecke erst eintrat, als der Ligaverbleib für uns bereits in trockenen Tüchern war“, so Schwartz, der hofft, dass die vierwöchige Pause auch dazu führt, den Kopf wieder frei zu bekommen, „um an unsere Erfolgstugenden nahtlos anknüpfen zu können“.

Im altehrwürdigen Ronhof-Stadion, der heutigen Trolli-Arena vor den Toren von Nürnberg verabschiedete sich der SV Sandhausen mit einer 0:2 (0:0) Niederlage in die Sommerpause. Für die gastgebende SpVgg Greuther Fürth gab es dadurch in der Tabelle keine Veränderung. Der SC Paderborn ließ sich den Direktaufstieg nicht mehr nehmen, Fürth absolviert die Relegation gegen den Hamburger SV und der 1.FC Kaiserslautern hat nach der Niederlage in Düsseldorf erneut das Saisonziel verfehlt. „Auch wenn wir nicht direkt in die Bundesliga zurückkehren konnten, gebührt meiner Mannschaft für die Saisonleistung ein Gesamtlob“, so SpVgg-Trainer Frank Kramer, der daran erinnerte, „dass es sich um die zweitbeste Saison in der Vereinsgeschichte handelt“.

Respekt zollte er auch dem Gegner, „der kompakt verteidigte, die Räume eng und uns das Leben fast eine Stunde lang recht schwer machte“. Nach dem Kopfballtreffer von Ilir Azemi (51.) war der Bann dann allerdings gebrochen „und wir hatten nicht das Gefühl, dass noch etwas anbrennen könnte“ (Kramer).Es war der 14. Saisontreffer des albanischen Torjägers, wovon er 13 Mal in diesem Jahr traf. Schwartz: „Fürth hat mit 64 geschossenen Toren die offensivste Mannschaft und die kann man nicht über 90 Minuten vom eigenen Gehäuse fern halten. Wir hatten zweimal die Situation und beide Mal fädelten die schnellen Außenbahnakteure die Kopfballtreffer gekonnt ein“.

Die Entscheidung sieben Minuten vor dem Ende durch Zoltan Stieber kam nämlich ebenso über rechts und mit dem Kopf zustande. Möglichkeiten zu einem besseren Resultat für die Gäste waren vorhanden. Wie aber schon in den Spielen voraus, wurden selbst klare Einschussmöglichkeiten leichtfertig vergeben. „Dies gilt es, ab dem ersten August-Wochenende beim Saisonstart behoben zu haben“, wie der Trainer in dieser Woche seinen Schützlingen noch mit auf den Urlaubsweg geben möchte. Am Donnerstag, Freitag und Samstag sind nämlich noch drei Regenerationseinheiten geplant, ehe ab 18. Mai der vierwöchige Urlaub (natürlich mit individuellen Heimaufgaben) beginnt.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Mavraj, Röcker, Gießelmann – Fürstner, Sukalo (86. Kleine) – Stieber, Weilandt (83. Baba) – Djurdjic (75. Trinks), Azemi.

SV Sandhausen: Riemann – Schauerte, Olajengbesi, Kister, Achenbach – Linsmayer, Kulovits – Stiefler (70. Diakité), Zimmerman, Thiede (70. Knoll) – Adler.

Tore: 1:0 (52.) Azemi, 2:0 (83.) Stieber. Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim). Zuschauer: 16.165. Gelbe Karten: Sukalo (6/SpVgg) – Linsmayer (6/SVS).

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