Sicherer Klassenerhalt oder Relegation – In Regensburg entscheidet es sich

(mb – 16.5.19) Am kommenden Sonntag, den 19. Mai, ist der SV Sandhausen am 34. und letzten Spieltag der 2. Liga zu Gast beim SSV Jahn Regensburg. Anpfiff in der Continental-Arena ist um 15:30 Uhr.

Siegeswille hat gefehlt

Bei allem, was der SV Sandhausen im letzten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (0:3) in die Waagschale geworfen hat, habe ein entscheidender Punkt gefehlt. Nämlich der absolute Siegeswille, der die Mannschaft in den Wochen zuvor ausgezeichnet hat, resümierte Cheftrainer Uwe Koschinat auf der heutigen Pressekonferenz. Auch für ihn selbst sei es schwierig gewesen, seine Mannschaft nach dem dritten Gegentreffer zu coachen, wohlwissend, dass parallel Ingolstadt mit 3:0 in Führung lag.

„Wir wollten unbedingt verhindern, dass wir uns das Torverhältnis komplett kaputtmachen lassen“, so der 47-Jährige. In der aktuellen Trainingswoche wurden und werden alle relevanten Punkte genaustens angesprochen und aufgearbeitet, sodass der SVS am Sonntag in Regensburg wieder als geschlossene Einheit auftreten wird, versicherte Koschinat.

Zhirov und Linsmayer fit, Paqarada und Förster fraglich

Alexander Rossipal

Ob er dabei auf die angeschlagenen Leart Paqarada (Pferdekuss) und Philipp Förster (grippaler Infekt) zurückgreifen kann, steht derweil noch nicht fest. „Philipp befindet sich auf dem Wege der Besserung. Wir müssen abwarten, wie sein Körper auf die Trainingsbelastung reagieren wird. Ebenso bei Paqa“, so Koschinat.

Als Alternativen für die Linksverteidigerposition stünden Alexander Rossipal und Philipp Klingmann bereit. Wieder fit gemeldet haben sich dagegen Aleksandr Zhirov (Prellung) und Denis Linsmayer (Erkältung). „Ich bin mir sicher, dass die beiden am Sonntag in Regensburg spielen können.“

Spektakulärer Jahn

Dort warte mit dem Jahn eine Mannschaft, die auch im zweiten Jahr unter Trainer Achim Beierlorzer einen spektakulären Fußball spielt. Einer der Schlüsselspieler sei dabei Sargis Adamyan, der im Hinspiel am Hardtwald (2:2) beide Tore für den Jahn erzielte. „Regensburg ist für mich eine Mannschaft, die mit einer extrem hohen Geschwindigkeit möglichst viele Spieler in den gegnerischen Strafraum bringt“, erklärte Koschinat. Adamyan sei sowohl Vollstrecker mit einem guten Gespür dafür, wie man sich im gegnerischen Sechzehner als zweite Spitze bewegen muss, als auch Vorbereiter über die Außen, was ihn extrem gefährlich für jeden Gegner macht.

Druck ist gewachsen

Nachdem der erste Matchball zum Klassenerhalt gegen Bielefeld vergeben wurde, sei die Drucksituation natürlich größer geworden. „Es wird schwer, am Sonntag den Klassenerhalt zu feiern, ohne selbst etwas dafür getan zu haben.“ Dafür sei Ingolstadt aktuell viel zu gut in Form. Aber seine Mannschaft habe in den letzten Wochen mehrfach bewiesen, dass sie gut mit solchen Situationen umgehen kann. Die Marschrichtung sei vor dem 34. Spieltag daher klar: „Wir fahren keinesfalls nach Regensburg mit dem Ziel, dort möglicherweise einen Punkt mitzunehmen und zu hoffen, dass Ingolstadt in Heidenheim nicht zu hoch gewinnt.“

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