Sieg des AC Germania St.Ilgen beim AC Atlas Plauen

4937 - ACG in PlauenNach einer reibungslosen Anfahrt nach Plauen stand die Mannschaft des AC Germania schon drei Stunden vor Wiegebeginn vor der verschlossenen Wettkampfstätte des Gegners. Nach ca. einer halben Stunde traf dann der erste Verantwortliche des Vereins ein und wir konnten in die Halle. Wir hatten dann genügend Zeit und Langeweile, um uns auf diesen Wettkampf einzustimmen, was uns aber nicht so recht gelingen wollte.

Weder unser Gegner noch wir, konnte sich für diesen Wettkampf (Vor- und Rückkampf) um den 9. Platz der Bundesliga so richtig motivieren. Dies zeigte schon die Aufstellung beider Mannschaften, die nicht in Bestbesetzung antraten. Da nach den bisherigen Ergebnissen beider Mannschaften ein Sieg des AC Germania erwartet werden musste, konnte keine Spannung aufkommen.

Nur wenige Zuschauer verfolgten den Wettkampf in einer ausgezeichneten Wettkampfstätte. In späteren Gesprächen mit den Verantwortlichen des AC Atlas Plauen, wurde unser Eindruck bestätigt, dass auch dieser Verein mit dem derzeitigen Modus nicht einverstanden ist und, dass auf Verbandsebene intensiv nach praktikablen Lösungen gesucht werden muss.  Die notwendigen Abstimmungsgespräche finden bereits statt.

Nun zum Wettkampf selbst. Der erste Eindruck bestätigte sich, selbst nach einem Ausfall von Josef Hesse im beidarmigen Stoßen war der Sieg des AC Germania nie in Frage gestellt. Mit 2: 1 Punkten und einer Gesamtleistung von 590,8 zu 538,0 Relativpunkten verließen die Heber unseres Vereins das Wettkampfpodium als Sieger. Trotzdem muss festgehalten werden, dass die Mannschaft des AC Germania, nach ihrem schwer erkämpften Sieg in Karlsruhe-Durlach, der nur 14 Tage zurück lag, um jedes Kilogramm kämpfte. Selbstverständlich waren nicht alle Versuche erfolgreich.

Der AC Germania war mit folgendem Aufgebot angetreten: Max Platzer, Josef Hesse, Mandy Treutlein, Sergej Dundukov, Artem Bespalko, Dennis Steinbächer und Ivonne Rohde. Zu den einzelnen Sportlerinnen und Sportlern:

Mandy Treutlein (70,2 kg) bestätigte ihren sehr guten Auftritt von Karlsruhe-Durlach mit fünf gültigen Versuchen (auf den sechsten verzichtete sie). Mit 83 / 86 und 88 kg im Reißen und 97 und 106 kg im Stoßen erreichte sie 120 Rel.Punkte im Zweikampf.

Artem Bespalko (63,0 kg) hob wieder in gewohnter Sicherheit und legte eine lupenreine Serie von 86 / 90 und 94 kg im Reißen und 108 und 113 kg im Stoßen hin. 118 kg im dritten Versuch waren an diesem Tag allerdings eindeutig nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten. 95 Relativpunkte sein Ergebnis im Zweikampf.

Sergej Dundukov (67,0 kg) hatte einen rabenschwarzen Tag. Obwohl in körperlich guter Verfassung, reichten seine technischen Möglichkeiten an diesem Tag nicht aus. Er konnten nur seine Anfangsversuche von 103 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen in die Wertung bringen. Die Versuche mit 108 bzw. 141 kg konnte er nicht realisieren. Er erzielte 109 Relatipunkte.

Max Platzer (71,9 kg) konnte mit 122 kg im Reißen und 145 kg im Stoßen sein derzeitiges Leistungsvermögen ausschöpfen. 125 kg im Reißen und 153 kg im Stoßen konnte er in den dritten Versuchen nicht gültig zur Hochstrecke bringen. Max kann z.Z. auf Grund muskulärer Probleme kein geregeltes Training absolvieren. Mit 128 Punkten wurde er trotzdem Punktbester der
Mannschaft.

Josef Hesse (85,6 kg) begann seinen Wettkampf im Reißen mit 125 und 130 kg vielversprechend. Leider war es ihm aber nicht möglich, die angepeilte persönliche Bestleistung von 133 kg zu erzielen. Im Stoßen erwischte es ihn dann. In jedem Versuch setzte er die Anfangslast von 154 kg sehr gut um und scheiterte aber jeweils im Überstoß, wo er normalerweise keine Probleme hat.
Einmal verlor er das Gewicht nach hinten, einmal wurde ihm nach dem Umsetzen „schwarz vor den Augen“ und beim 3. Mal rutschte er im Ausfall auf der Plattform etwas aus und seine Hoffnung auf einen guten Wettkampf war dahin. Josef konnte auf Grund des Missgeschicks nur 44,4 Punkte zum Gesamtergebnis beisteuern.

Dennis Steinbächer mit (86,8 kg) der Schwerste und mit noch 17 Jahren das jüngste Mannschaftsmitglied, hatte, unabhängig von der Tatsache, dass er im Abistress steht, einen kämpferischen Tag. Er begann mit den drei gültigen Versuchen von 115 / 120 und 123 kg (nur 2 kg unter seiner persönlichen Bestleistung) den Wettkampf. Im Stoßen folgten 138 und 145 kg. Damit hatte
er im Zweikampf bereits eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Sein Ziel war aber, erstmals 150 kg zu stoßen. Der Umsatz gelang sehr gut. Beim Ausstoß rutschte aber auch er – wie Josef – nach hinten weg und verlor das Gewicht. Nun, am 25. April in eigener Halle und mit tatkräftiger Unterstützung der Zuschauer kann ihm dieser Angriff auf die „3 Zentner“ gelingen. Dazu schon heute viel Glück. Er erreichte 94,4 Relativpunkte.

Der AC Atlas Plauen war ein guter Gastgeber und wir freuen uns, die Mannschaft zum Rückkampf in Leimen -St.Ilgen zu begrüßen. Die Mannschaft des AC Germania wird sich auf diesen letzten Heimkampf gezielt vorbereiten, um zum Abschluss der Saison den hoffentlich zahlreichen Zuschauern einen guten Sport zu bieten.

R. Feser

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