SPD Leimen: Gemeinschaftsschule auf den St. Nimmerleinstag verschoben?

2311 - Christiane Mattheier

SPD Spitzenkandidatin Christiane Mattheier

(spd-le – 31.3.14)  Der Antrag der Fraktionen von SPD und GALL zur Einführung einer Gemeinschaftsschule an der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in St. Ilgen wurde erneut abgelehnt. Freie Wähler, FDP und mehrheitlich die CDU-Fraktion konnten sich nicht dazu durchringen, den Schulstandort Leimen mittelfristig zu sichern. Obwohl auch diese Fraktionen nicht müde werden, grundsätzlich ihre Zustimmung zur Einrichtung einer GMS zu signalisieren, werden immer wieder neue Hürden aufgebaut. Nachdem zunächst finanzielle Hindernisse und die fehlende Abstimmung mit Sandhausen, Nußloch und Walldorf gesehen wurden, wird jetzt die bislang fehlende Beteiligung der Realschule moniert. Die SPD ist immer noch der Meinung, dass eine Gemeinschaftsschule am Standort St. Ilgen mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand zum jetzigen Zeitpunkt realisierbar wäre. Das Konzept der Schulleitung der GSS liegt vor und wird im Unterricht teilweise umgesetzt. Gerade Kinder mit Migrationshintergrund und aus Spätaussiedlerfamilien würden von der baldigen Einführung von Ganztagesunterricht und Ganztagsbetreuung profitieren. Es spricht nach unserer Meinung nichts dagegen, dass gegebenenfalls Realschule und Geschwister-Scholl-Schule in einem Schulverbund zusammenarbeiten. Längerfristig können wir uns auch einen Schulverbund mit dem Gymnasium Sandhausen vorstellen. Wir sind überzeugt, dass längeres gemeinsames Lernen für jedes Kind positiv ist. In einer Gemeinschaftsschule werden Kinder unterschiedlicher Begabungen und Fähigkeiten zusammen unterrichtet und profitieren von einander. Dazu kommt noch, dass jede GMS inklusiv arbeitet.

Seit mittlerweile 16 Jahren ist das Thema Ganztagesangebote an der Schule in Leimen im Gespräch. In Zeiten dringender Notwendigkeit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf halten wir die Ganztagsbetreuung wie an einer GMS für unverzichtbar.

In die Zukunft blickend stellen wir uns die Frage, welchen zeitlichen Rahmen sich die Verwaltung vorgestellt hat. Wie ginge es weiter, wenn die Realschule sich nicht für dieses Konzept entscheidet, was ja ihr gutes Recht ist. An der Realschule wird hervorragende Arbeit geleistet, sie ist nicht im Zugzwang. Soll im Falle einer positiven Entscheidung der Realschule ein neuer Schulcampus für bis zu 1000 Schüler entstehen? Und wer erarbeitet ein Konzept, wie es weiter gehen soll? Wir bleiben dabei, und bekräftigen unseren Antrag an der GSS eine Gemeinschaftsschule einzurichten.

SPD-Fraktion

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