SPD Sandhausen zum Lärmaktionsplan: Eine gute Sache

(ts – 2.12.15) Zu viel Umgebungslärm nervt, schränkt die Lebensqualität ein und kann auch gesundheitsschädlich sein. Also muss gehandelt werden. Eine Richtlinie des EU-Parlaments fordert deshalb alle Kommunen auf, einen Lärmaktionsplan zu erstellen. Auch die Gemeinde Sandhausen ist in der Pflicht. „Bis Oktober 2013 waren nur wenige Sandhäuser von gesundheitsgefährdeten Lärmbelästigungen betroffen. Mittlerweile ist das durch die Absenkung der Lärmgrenzwerte anders“, erläuterte Gemeinderätin Inge Maaßberg in der Gemeinderatssitzung am Montag.

Bei der Ermittlung waren, neben dem Schienennetz der Deutschen Bahn AG mit über 30.000 Zügen pro Jahr, die Hauptbelastungen durch die A5 mit 72.000 Fahrzeugen, die L598 mit bis zu 15.000 Fahrzeugen. Der Schwerlastverkehr liegt auf der Land- und Kreisstraße im unteren bis normalen Bereich.

Aber auch innerorts liegt manches im Argen: So ist die Ecke Heidenäckerstraße/Carl-Benz-Straße, die Haupststraße, die Heidelberger Straße und die Bahnhofstraße zu benennen die erhöhte Lärmquellen darstellen.

6011 - Maaßberg_2014Knapp 1600 von 15.000 Einwohnern seien betroffen, 86 seien dabei sogar sehr hohen Belastungen ausgesetzt. „Selbstverständlich müssen da Maßnahmen zur Lärmminderung ergriffen werden“, so Inge Maaßberg. Da der Verkehrslärm dominierend sei, müsse hier der Handlungsschwerpunkt liegen. Als schnelle und effektive Maßnahme gelte die Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 und der sogenannte „Flüsterasphalt“. „Alle Gemeinderäte und auch die Bürger sind jetzt aufgerufen, Vorschläge zu machen, die dann in den Lärmaktionsplan aufgenommen werden sollen“, so Inge Maaßberg. Der Lärmaktionsplan sei eine gute Sache und könne erheblich dazu beitragen, die Lebensqualität in der Hopfengemeinde zu steigern.


6012 - NikolausRichtig schimpfen musste er noch nie…

Die Einen fürchten ihn – wenigsten ein bisschen. Andere freuen sich schon mächtig auf ihn: Den Nikolaus. Seit nun genau 21 Jahren ist der Rote Nikolaus in Sandhausen unterwegs und bevor er am 6. Dezember wieder durch die Hopfengemeinde zieht, nahm er sich Zeit für ein kurzes Gespräch.

Frage: Sind die Sandhäuser Kinder eigentlich eher brav oder muss der Nikolaus auch manchmal die Rute hervorholen?

Roter Nikolaus: Richtig geschimpft habe ich bisher noch nie und die Rute ist natürlich nur ein Accessoire. Aber ich sage schon ich ganz deutlich, dass es nicht geht, ohne Zähne zu putzen ins Bett zu gehen. Die kleine Schwester an den Haaren ziehen geht auch nicht und Schnuller habe ich auch schon einige einkassiert. Einen allerdings am nächsten Tag auch wieder zurückgebracht…

Frage: Was muss man machen, wenn man den Roten Nikolaus buchen will?

Roter Nikolaus: Man ruft an unter der Nummer 83306. Dort ist entweder der Anrufbeantworter an, oder man erreicht das Sekretariat. Wunschuhrzeit und Adresse nennen, dann schauen wir, ob es passt. Am Nikolaustag stellen die Eltern die Geschenke an einen vereinbarten Platz und legen dazu eine Liste mit „Schandtaten“ und mit den Dingen, für die die Kinder besonders gelobt werden sollen. Den Rest erledigt dann der Nikolaus. Manche Kinder sagen ein Gedicht auf oder singen. Darüber freut sich der Nikolaus besonders.

Frage: Und was bekommt der Nikolaus dafür?

Roter Nikolaus: 5 Euro Grundgebühr plus 5 Euro pro Kind. Das Geld ist aber nicht für den Nikolaus oder für die Parteikasse. Es wird immer für einen guten Zweck verwendet. Im vergangenen Jahr wurden dafür 40 Rauchverbotsschilder für die Sandhäuser Spielplätze angeschafft. Weggeworfene Kippen haben nämlich in Sandkästen nichts verloren. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Frage: Gibt es noch freie Termine?

Roter Nikolaus: Viele sind schon vergeben, wer jetzt aber schnell ist, hat noch Chancen. Zudem ist der 6. Dezember diesmal ein Sonntag. Wenn nichts anderes möglich ist, schneit der Nikolaus auch schon am Samstag vorbei.


Verweise/Links:

TERMINE

  • Montag, 7. Dezember 2015, 19:30 Uhr Vorstandssitzung
  • Dienstag, 8. Dezember 2015, 19:00 Uhr Fraktionssitzung, Rathaus

 

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