St. Ilgener Germanen triumphieren in Roding

Mattam und Keba setzen ein Ausrufezeichen

(bb) Das mit Spannung erwartete Kräftemessen der beiden Konkurrenten hielt in allen Belangen das, was sich die Verantwortlichen und Fans von dieser Spitzenbegegnung erhofften. Konnte der 1. Block des Gastgebers TB 03 Roding noch einen Vorsprung herausheben, so drehten die „schweren Jungs“ des zweiten Blocks der Gäste mit spektakulären Steigerungen diese Begegnung und ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer an diesem Abend der Sieger der ersten Teildisziplin (Reißen) sein sollte.

Eine Augenweide allerdings die technisch anspruchsvollen Versuche von Simon Brandhuber und Gregor Nowara auf Rodinger sowie Max Platzer und Sergej Sadoja auf Seiten der Germanen. Lediglich Sergej Dundukov (mit deutlichem Trainingsrückstand aufgrund eines Arbeitsunfalls) konnte nicht an seine bisherigen Leistungen anknüpfen, brachte aber dennoch mit großem Kampfgeist noch 119 Punkte in die Wertung. Voll überzeugend wieder einmal Teamcaptain Max Platzer mit starken 140 Punkten und Sergej Sadoja, der als einziger 6 gültige Versuche ins Protokoll brachte.

Im 2. Block ging dann im wahrsten Sinne „die Post ab“, denn trotz der mißlungenen Versuche von Michael Böhm im Reißen (nur 1 Versuch mit 125 kg gültig), sowie der erwarteten guten Leistung von Josef Hesse, zeigte die mit Spannung erwartete Premiere von David Mattam, welches Potential und welche Routine dieser Athlet trotz seiner 37 Jahre noch abrufen kann, wenn’s…ja wenn’s gilt. Und dies gelang ihm am Samstag eindrucksvoll, denn mit 161,8 Punkten wurde er nicht nur bester Heber der Veranstaltung, sondern demonstrierte mentale Stärke auf höchstem Niveau. Dem Fehlversuch im Reißen mit 155 kg ließ er souverän 158 kg im 3. Versuch folgen und im Stoßen bot er, zusammen mit seinem kongenialen Partner Ingolf Keba eine Supershow ab. Beide zeigten mit 185 kg (Keba) und 192 kg (Mattam) welche Verstärkung sie für die in der letzten Saison so „gebeutelten“ Diljemer darstellen.

Am Ende gab’s den fairen Glückwunsch der Gastgeber, die alles gaben und mit 766,0 Punkten einen neuen Vereinsrekord aufstellten und mit Simon Brandhuber ein hoffnungsvolles Talent des Bundesverbandes an den Start schicken konnten. Chapeau!!

Doch auch das sachkundige und faire Publikum sparte nicht mit Beifall, denn mit 794,7 Punkten klopften die Diljemer sehr selbstbewußt an die Pforte zur 800 Punktemarke… und die soll in einem der nächsten Wettkämpfe aufgehen, am besten im Heimkampf am 19.01.2013 in heimischer Aegidiushalle, wenn’s wieder gegen den „Lieblingsgegner“ aus KA-Durlach geht, eine Begegnung auf absoluter Augenhöhe und die mit sicher hohem Leistungs- und Taktikanspruch alles bieten wird, was man erwarten darf.

Vorher (15.12.2012) aber geht’s zum deutschen Rekordmeister nach Mutterstadt, die nach vielen Jahren der Abstinenz wieder den Sprung in die Beletage des deutschen Gewichthebens geschafft haben und die sicher alles geben werden, um die Punkte zu behalten; doch da werden die Diljemer etwas dagegen haben…

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