Oberbürgermeister Reinwald enttäuscht – Stadt weist Vorwurf des Elternbeirates zurück

Oberbürgermeister Hans Reinwald

(mu – 30.3.22) „Wir sind überrascht und etwas enttäuscht“, kommentiert Oberbürgermeister Hans Reinwald den Artikel in der heutigen Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung mit dem Titel „Elternbeirat ist gegen Petition“. „Aus Gründen der journalistischen Fairness hätten wir uns gewünscht, dass auch unsere Seite vor einem Abdruck befragt wird.“

Kristina Funkert (Foto privat)

Fakt ist, dass Frau Kristina Funkert nicht um einen Gesprächstermin gebeten habe, was Nachforschungen im Sekretariat des Oberbürgermeisters ergeben haben. Von daher könne von einer „Abweisung“ nicht die Rede sein.

Eine Anfrage sei am 27. Januar 2022 von Frau Andrea Germann, der Vorsitzenden des Beirats der Turmschule, gekommen, die zusammen mit Herrn Dr. Philipp Kulozik, dem Vorsitzenden des Fördervereins, um einen Gesprächstermin gebeten habe. Als Gesprächsinhalt wurden „Vorhaben für die Turmschule“ genannt, wozu auch Baumpflanzungen und ähnliches gehören sollten.

In einem weiteren Anruf habe Frau Germann dann darum gebeten, auch über das Thema „Tiefgarage“ zu sprechen. Da hierzu keine neuen Informationen vorlagen, über die man hätte sprechen können, habe OB Reinwald darauf verwiesen und erklärt, dass ein solches Gespräch zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll sei. Man könne über das Thema aber gerne im März sprechen.

Als Termin für die Besprechung wurde der 8. Februar 2022 um 17.30 Uhr vereinbart. Am gleichen Tag sagte Frau Germann jedoch den Termin telefonisch ab, sie wollte später einen neuen Termin vereinbaren. Dazu kam es jedoch nie.

„Warum nun behauptet wird, es hätte von meiner Seite aus keine Gesprächsbereitschaft gegeben, ist mir unverständlich“, so der OB. „Ich stehe für Gespräche immer zur Verfügung, das gilt natürlich auch und gerade für den Elternbeirat der Turmschule, dem ich gerne noch einmal das Gespräch anbiete. Ich habe aber auch immer betont, dass man über das Thema Tiefgarage erst sprechen könne, wenn die entsprechenden Unterlagen vorliegen. Vorher ergibt es keinen Sinn, weil man gar nicht weiß, über was man spricht.

Die Ergebnisse der Untersuchungen auch hinsichtlich der Stellplätze erwarten wir in den nächsten Wochen und werden sie dann in einer öffentlichen Veranstaltung mit allen Beteiligten besprechen. Dabei müssen die Teilprojekte Stadthaus, Rathausplatz, Tiefgarage, Schulerweiterung zur Ganztagesbetreuung und Technikerneuerung gemeinsam betrachtet werden. Die entsprechenden Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Bis dahin bitte ich alle Beteiligten noch um etwas Geduld.“

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