SV Sandhausen am Freitag gegen Darmstadt – „Wille und Gier“

(mb – 13.2.19) Am kommenden Freitag, den 15. Februar, empfängt der SV Sandhausen am 22. Spieltag der 2. Liga den Tabellenvierzehnten SV Darmstadt 98. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 18:30 Uhr.

Chancen muss man nutzen

Auch wenn man sich vor dem letztwöchigen Auswärtsspiel beim Tabellendritten, dem 1. FC Union Berlin, nicht unbedingt die größten Hoffnungen auf einen Auswärtssieg machte, so war Cheftrainer Uwe Koschinat mit dem Auftritt seiner Mannschaft, gerade in der ersten Halbzeit, nicht zufrieden. „An der Alten Försterei haben in dieser Saison schon andere Mannschaften verloren“, so der 47-Jährige auf der heutigen Pressekonferenz. „Mich hat aber definitiv gestört, dass wir trotz vorheriger Analyse nicht die zu erwartende Zweikampfhärte der Berliner angenommen haben. Wir haben uns eingehend vorbereitet, mit drei Innenverteidigern auf der letzten Linie verteidigt und zusätzlich mit Markus Karl einen großgewachsenen Sechser gebracht, leider nicht mit dem gewünschten Effekt.“ Zwar sei die zweite Halbzeit besser gewesen, doch um etwas Zahlbares aus Berlin-Köpenick mitzunehmen, müsse man Chancen wie die von Fabian Schleusener eben auch nutzen.

Außer Daghfous und Rossipal alle Mann an Bord

Tim Kister

Mit im Kader stand erstmals nach seinem Mittelfußbruch im Oktober 2018 auch wieder Innenverteidiger Tim Kister, dessen Ehrgeiz man laut Koschinat fast schon bremsen müsse. „Kiste ist ein Spieler mit enorm großer Zweitliga-Erfahrung und der ständigen Bereitschaft alles reinzuwerfen. Deshalb, und weil wir bei der taktischen Ausrichtung einen weiteren großen Spieler auf der Bank haben wollten, war er in Berlin im Kader, obwohl er noch Nachholbedarf hat.“ Der Coach wisse ganz genau, dass er Kister jederzeit bringen könnte.

Diese Hoffnung dürfen sich auch die in Berlin gelb-gesperrten Rúrik Gíslason und Philipp Förster machen. Ebenso Tim Knipping und Markus Karl, die sich in Berlin leichte Blessuren zugezogen hatten. Beide konnten diese Woche wieder normal mit der Mannschaft trainieren und stehen wie fast der gesamte Rest des Kaders für das Heimspiel am kommenden Freitag gegen den SV Darmstadt 98 zur Verfügung. Einzig Nejmeddin Daghfous (Reha nach Kreuzbandriss) und Alexander Rossipal (Außenbandruptur) arbeiten noch individuell an ihrer Rückkehr auf den Trainingsplatz.

Darmstadts Individualisten in den Griff bekommen

Den SV Darmstadt 98 sieht Koschinat als Mannschaft an, die in der Winterpause ihr Gesicht noch einmal verändert hat, aber die Stärke bei Standardsituationen beibehalten hat. Die Saison der „Lilien“ sei geprägt von vielen starken Ausschlägen – sowohl nach oben, als auch nach unten, bewertet Uwe Koschinat, der vor allem die individuelle Stärke einiger Spieler wie Keeper Daniel Heuer Fernandes, Marcel Heller oder Serdar Dursun hervorhob. „Die müssen wir am Freitag in den Griff bekommen, beispielsweise indem wir früh stören und in Ballbesitz kommen.“

Stimmungsvolle Atmosphäre nutzen

Wenn seine Mannschaft es schaffe, auf der Leistung aus dem letzten Heimspiel gegen den VfL Bochum (3:0) aufzubauen, dann sieht der Coach gute Chancen auf drei Punkte am Hardtwald. „Ich freue mich auf eine stimmungsvolle Flutlicht-Partie vor heimischer Kulisse. Der Wille und die Gier, gegen Darmstadt drei Punkte holen zu wollen, müsse vom Platz bis hoch auf die Tribünen spürbar sein.“

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