SV Sandhausen gegen VfL Bochum – Mit dem 12. Mann zum Heimsieg

Am 26. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga empfängt der SVS am Samstag, dem 01.04.2017, um 13:00 Uhr, den Tabellenelften VfL Bochum. Die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet holte zuletzt vier Punkte aus den beiden Auswärtsspielen in Nürnberg und Stuttgart. Das Hinspiel am 9. Spieltag endete mit 2:2 unentschieden.

Länderspielpause genutzt

„Die Jungs haben fantastisch gearbeitet, sehr zielstrebig und fokussiert. Das stimmt mich positiv für das Spiel am Samstag“, lobt Trainer Kenan Kocak seine Mannschaft. Er habe in den letzten beiden Trainingswochen verstärkt an einzelnen Stellschrauben gedreht und versucht, durch kleine Konzentrations-Spiele und Wettkämpfe die individuellen Fehler der vergangenen Partien abzustellen. „Alle haben gut und intensiv trainiert und können sich Chancen auf einen Einsatz ausrechnen. Wir sind uns unserer eigenen Stärke bewusst und heiß darauf, uns gegen Bochum endlich zu belohnen.“

Wooten, Sukuta-Pasu und Vunguidica fallen aus

Dabei muss Kocak im Spiel am Samstag allerdings fast auf die gesamte Sturmabteilung verzichten. Top-Torjäger Andrew Wooten ist durch einen Längsriss an der Achillessehne genauso wenig eine Option, wie Richard Sukuta-Pasu, der weiterhin an einem Haarriss in der Wade laboriert. Beide können voraussichtlich erst Mitte nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Weiterhin fehlen werden Jose Pierre Vunguidica und Max Jansen. Mit Lucas Höler steht damit für das Spiel gegen Bochum nur ein nomineller Stürmer zur Verfügung. „Natürlich ist da viel Pech dabei, wenn man auf einer Position so viele Verletzte zu beklagen hat. Man hat aber in Dresden gesehen, dass wir uns trotz der Ausfälle die eine oder andere Chance erarbeitet haben. Wir sind variabel genug, unser Offensivspiel auch mit nur einer Sturmspitze erfolgreich gestalten zu können“, betont Kocak.

„Müssen über unsere eigenen Grenzen hinausgehen“

Mit dem VfL Bochum komme am Samstag eine der qualitativ besten Mannschaften der Liga an den Hardtwald, so der Trainer. Man müsse sich nur einmal den Kader anschauen: „Bochum hat einen klaren Plan und versucht immer spielerische Lösungen zu finden. Das geht los beim Torwart Manuel Riemann und entwickelt sich über die Achse mit Tim Hoogland und Marco Stiepermann bis in die Sturmspitze zu Peniel Mlapa.“ Der 1,93m große Stürmer erzielte in dieser Saison bereits sieben Treffer. Gegen den VfL habe man nur eine Chance, wenn man über seine Grenzen hinausgehe, so Kocak.

Unterstützung der Fans verdient

Trotz der sieben sieglosen Spiele in Folge könne der Trainer seiner Mannschaft nur bedingt einen Vorwurf machen. In keinem Spiel sei man auf einen Gegner getroffen, der einen an die Wand gespielt hat: „Ich sehe immer den Inhalt, daran erkenne ich, woran ich arbeiten muss.“ Und außer in der zweiten Halbzeit gegen Dynamo Dresden habe die Leistung immer gestimmt. Fußball sei zwar ein Ergebnissport, man dürfe aber auch nicht den Fehler machen und verkrampfen. „Mein Vertrauen in die Mannschaft ist groß und ich bin davon überzeugt, dass wir auf der Zielgeraden noch gute Ergebnisse erzielen werden.“ Dabei richtet der Fußballlehrer auch einen Appell an die Fans: „Die Mannschaft geht in jedem Spiel an ihre Grenzen, sie lebt und arbeitet sehr professionell. Wir als Verein müssen auch zusammenstehen, wenn es einmal nicht so läuft. Die Unterstützung der Fans als zwölfter Mann kann die Spieler noch einmal beflügeln und das Maximum aus jedem herausholen.“

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