SVS beim FC Erzgebige: An die Grenzen und darüber hinaus

Am morgigen Freitag, den 22. September, ist der SV Sandhausen zum Abschluss der Englischen Woche zu Gast beim Tabellenneunten FC Erzgebirge Aue. Anpfiff im Sparkassen-Erzgebirgsstadion ist um 18:30 Uhr.

„Wir genießen den Moment“

Auch als Tabellenführer sei die Nacht nicht anders gewesen, als sonst, so SVS-Trainer Kenan Kocak auf der heutigen Pressekonferenz vor der Abfahrt ins Erzgebirge. „Wir genießen den Moment genauso wie die Fans und der Verein, wir haben uns das erarbeitet. Wir wissen dies aber auch richtig einzuordnen. Es werden auch wieder Phasen kommen, in denen es mal nicht so läuft.“ Niemand lasse sich davon einlullen, sondern werde noch ehrgeiziger und noch bissiger arbeiten, um auch das Spiel in Aue erfolgreich zu gestalten. „Ich kann versprechen, dass wir noch einmal alles raushauen werden, was in uns steckt, um den nächsten Dreier zu holen“, gibt sich Kocak kämpferisch. Abgesehen von den Langzeitverletzten Rick Wulle, Robert Herrmann, Mirco Born und Korbinian Vollmann sowie den weiterhin angeschlagenen Andrew Wooten, Eroll Zejnullahu, Manuel Stiefler und Stefan Kulovits gäbe es personell keine Veränderungen im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Union Berlin.

Wille und Mentalität als Schlüssel zum Erfolg

Die Tatsache, dass der SVS mit erst fünf Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt, führt Kocak nicht zuletzt auch auf die gute Trainingsleistung zurück: „Die Jungs investieren viel. Wir sind froh, dass wir derzeit sehr stabil spielen und dass jeder Spieler an seine Grenzen und darüber hinausgeht. Wir agieren als Team sehr strukturiert und können somit auch solch eine Leistung abrufen. Wille und Mentalität der Spieler sind hervorragend und ich bin überzeugt davon, dass wir diese Elemente auch in Aue abrufen werden.“

Die Mannschaft agiere offensiv wie defensiv als ein Verbund. Somit sei es nicht verwunderlich, dass die beiden Außenverteidiger Philipp Klingmann und Leart Paqarada schon je zweimal trafen. „Ich weiß, dass sich mir solche Möglichkeiten bieten, gerade wenn wir mit Dreierkette spielen. Ich freue mich, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen konnte. Ich hätte auch gerne zuvor schon den Freistoß verwandelt, leider hat ihn der Torwart noch um den Pfosten lenken können“, so Paqarada.

Für die Arbeit belohnen

Müdigkeitserscheinungen zum Endspurt in der Englischen Woche treten beim SVS derweil nicht ein. Dazu sei der Ehrgeiz, auch in Aue zu punkten, viel zu groß. „Wir wollen uns für die harte Arbeit belohnen und uns nach dem Spiel in Aue hoffentlich ein paar freie Tage verdienen“, schmunzelte der kosovarische Nationalspieler mit einem Augenzwinkern. „Die Mannschaft wird natürlich eine Pause bekommen. Wie lange, werden wir nach dem Spiel morgen sehen. Bei einem guten Ergebnis können wir gerne verhandeln“, fügte Kocak hinzu.

„Wissen, was uns erwartet“

Trotz mehrerer Trainerwechsel sieht Kocak beim Gegner noch immer die Handschrift von Domenico Tedesco, der die „Veilchen“ in der Vorsaison vor dem Abstieg bewahrt hat und mittlerweile bei Schalke 04 auf der Trainerbank sitzt. „Wir wissen, was uns erwartet“, so Kocak. Das fange an beim Torwart Martin Männel, fußballerisch wohl einer der besten der Liga. Im Mittelfeld steht mit Christian Tiffert ein absoluter Leader auf dem Platz, die Stürmer Bertram, Köpke und Nazarov stehen für Torgefahr und ein starkes Umschaltspiel.

Ob Kocak den ein oder anderen personellen Wechsel vornehmen wird, ließ er noch offen. Man habe sich aber einen passenden Plan für die „Veilchen“ zurecht gelegt, werde aber auch in Aue wieder versuchen, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen.

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