SVS: ca. 50 Trainerbewerbungen bisher

215 - SVS Boysen(sim – 11.5.13). Noch keine Neuigkeiten sind vom Trainermarkt zu berichten. Rund 50 Bewerbungen sind in der SV-Geschäftsstelle eingegangen, „wobei mit drei Kandidaten in den letzten Tagen ausführliche Gespräche geführt wurden“, wie Siegfried Müller erwähnt. Die Findungssuche ist aber noch nicht abgeschlossen. „Trotzdem soll die Verpflichtung so schnell als möglich über die Bühne gehen, möglichst noch die kommende Woche, damit die Personalplanungen intensiv angegangen werden können“.

Nur gute Erinnerungen hat Aufsteiger SV Sandhausen in dieser Zweitligasaison gegen FC Energie Cottbus zu verzeichnen. Zweimal kreuzten sich im Hardtwaldstadion die Wege zwischen der Kurpfalz und der Lausitz und zweimal behielten die Gastgeber die Oberhand. Zunächst mit 3:0 im DFB-Pokalspiel der ersten Runde und danach im Dezember mit 3:1 um Punkte. „Cottbus wird natürlich alles versuchen, nicht dreimal zu verlieren. Diese Bilanz wollen sie korrigieren und sich zudem mit einem positiven Ergebnis von ihren Fans verabschieden“, ist sich der Trainer des SV Sandhausen, Hans-Jürgen Boysen bewusst, einen motivierten Gegner zu erleben. „Aber auch bei uns ist die Luft trotz des Abstieges nicht raus, sodass unser Ziel zumindest ein Remis, nach Möglichkeit sogar ein Sieg sein wird“. Der Einsatz im Training ist mit Lust und viel Engagement in Ordnung, „aber das erwarte ich auch von einem Profi“, so Boysen, der davon ausgeht, dass dies ohnehin bis zum Abschluss am Pfingstsonntag gegen FC Erzgebirge Aue anhält: „Wir wollen uns mit Anstand und ohne Wettbewerbsverzerrung verabschieden, was wir gegen Ingolstadt ja schon unter Beweis stellen konnten“.

Tim Achenbach wird in den Kader zurückkehren. Er hat seinen grippalen Infekt überstanden. Dagegen fällt Regis Dorn nach einem Bruch der linken Mittelhand bis Saisonende aus und auch Yun ist noch nicht einsatzbereit. In Cottbus nicht dabei sein wird zudem Marcel Busch, der die U23 im Abstiegskampf verstärken soll. Ole Kittner, Daniel Ischdonat, Frank Löning, Simon Tüting und Kristjan Glibo sind ohnehin unter der „Kategorie Langzeitverletzte“ außer Gefecht.

Hans-Jürgen Boysen will mit der ähnlichen Aufstellung wie gegen Ingolstadt einlaufen und demzufolge die Aufgabe in der Lausitz am Sonntag um 13.30 Uhr offensiv angehen: „Mit Ausnahme dem Auftritt bei Hertha BSC im Olympiastadion hatten wir ohnehin immer eine offensive Ausrichtung“.

Unabhängig von den eigenen Vorstellungen hat der SV-Trainer vom sonntäglichen Gastgeber eine hohe Meinung: „Bis vor wenigen Wochen konnte Energie noch auf den dritten Rang spekulieren, dann kamen aber fünf Wochen ohne Sieg und der Traum war ausgeträumt“ (Boysen). Zuletzt haben die Bommer-Schützlinge die Kurve jedoch wieder bekommen, den 1.FC Kaiserslautern 4:2 besiegt und bei Eintracht Braunschweig 0:0 gespielt. Auch Sanogo ist wieder in Tritt und trifft. Allerdings wird Michael Schulz wegen seiner Gelbsperre fehlen „und er war in Braunschweig der überragende Spieler auf dem Platz“, was Hans-Jürgen Boysen nicht entgangen ist.

Als Referee wird Benjamin Brand aus Gerolzhofen fungieren. Der 23-jährige BWL-Student ist 2012 in die zweite Bundesliga aufgestiegen.

 

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