SVS-Fans: Eine harte Tour – Per Bus nach Dresden

SV Sandhausen Logo(sa – 31.3.14) Innerhalb von 8 Tagen 3 Spiele davon zweimal Auswärts und dazu jeweils an einem Freitag sind keine gute Vorrausetzungen, dass ein Fanbus zustande kommt. Gerade Dresden ist für viele Fans nicht machbar, da dies einen ganzen freien Tag benötigt. Noch dazu ist es auch eine finanzielle Sache, bei dem so mancher Fan an seine Grenzen stößt. Doch wir haben es geschafft und so fuhr auch ein Fanbus in die Landeshauptstadt von Sachsen. Kurz nach 9 Uhr starteten wir in Sandhausen, die Stimmung im Bus war sehr entspannt.

Nach 3 Siegen in Folge und den erreichten 40 Punkten konnten wir relaxt die Reise nach Dresden antreten. Nach 1,5 Stunden legten wir die 1. Pause ein, bei herrlichem Wetter blieben wir hier ca. 20 Minuten. Staufrei ging es weiter bis zur nächsten Pause, hier gab es Frikadellen und Schnitzelbrötchen, die wieder gerne angenommen wurden. Zu diesem Zeitpunkt war noch geplant, dass wir bei Chemnitz an einem Autohof die nächste Pause einlegen da vier Fans uns mit einem Pkw folgten. Sie wollten dort zusteigen um nicht mit dem Pkw durch Dresden fahren zu müssen. Dann kam leider die schlechte Nachricht, bei Hof blieben sie mit einem Motorschaden liegen. Sie mussten abgeschleppt werden und bekamen dann einen Leihwagen. Sie erreichten dann zwar noch rechtzeitig das Stadion doch war dies auch mit Kosten verbunden. Normal fahren alle vier immer mit dem Bus mit, aus Zeitgründen ging es diesmal nicht. Im Bus wurde spontan beschlossen, dass ich für die Jungs sammeln soll und so wurden auf die Schnelle 120 Euro gespendet. Ich bin stolz darauf und das zeigt, wie groß der Zusammenhalt unter den SVS Fans ist.

Ungefähr eine Stunde Fahrzeit vor Dresden machten wir unsere 3. Pause und fuhren dann zum, mit der Polizei, vereinbarten Treffpunkt. Diese leitete uns dann direkt zum Gästeparkplatz, dieser befindet sich direkt am Gästeeingang, hier sorgte ein großes Polizeiaufgebot für unsere Sicherheit. Wir verweilten noch etwas am Bus und gingen dann nach und nach ins Stadion.

Sehr beeindruckend, die Fankurve von Dynamo, die gelbe Wand im Osten. Die Fans hatten eine Blockfahne die über die komplette Kurve ging, aber nicht nur das war allererste Sahne, auch der Support war super. Für mich die beste Fankurve in Deutschland, da hatten wir leider nichts entgegenzusetzen.

Zum Spiel, das Unentschieden war gerecht, beide Mannschaften geizten mit Torchancen und neutralisierten sich meist im Mittelfeld. Unsere Abwehr stand wie gewohnt sehr sicher, im Spiel nach vorne ging leider nicht viel, aber gut, 1 Punkt auswärts, dazu noch vor 25.000 lautstarken Dynamo Fans, im Nachhinein kann man zufrieden sein.

Nach dem Spiel gab es erstmal einen Umtrunk am Bus, wir mussten eh abwarten bis die Polizei die Abfahrt freigab, dies ging dann aber schneller wie zuerst angekündigt. Also nichts wie rein in den Bus und der Polizei hinterher. Die Kreuzungen wurden von der Polizei in Stadionnähe wieder für uns abgesperrt und dadurch waren wir bereits um 21 Uhr auf der Autobahn. Hier ging es problemlos Richtung Heimat wobei wir nach gut 1 Stunde die erste Pause an einem Autohof einlegten. Wie gewohnt stärkten sich die meisten Fans bei McDonald. Nach einer halben Stunde setzten wir die Fahrt fort. Vor der Pause wurde noch sachlich über das Spiel diskutiert, nun wurde es aber immer ruhiger im Bus und bis auf wenige Ausnahmen, legte man ein Nickerchen ein. Bei Nürnberg gab es noch eine Raucherpause, 15 Minuten später wurden die letzten 200 Kilometer in Angriff genommen. Nach über 6 Stunden erreichten wir gegen 3.15 Uhr unser geliebtes Hardtwald Stadion, und wie gewohnt fanden sich wieder ausreichend fleißige Helfer sodass der Bus schnell gesäubert und ausgeräumt war. Hierfür vielen Dank sowie Danke an unseren Verein für die finanzielle Unterstützung.

Stefan Allgeier, Fanbeauftragter

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