SVS: FC Energie unterstreicht Heimstärke und gewinnt 3:0

SV Sandhausen Logo(sim – 13.5.13). Im dritten Anlauf kam FC Energie Cottbus gegen Zweitligaauf- und –absteiger SV Sandhausen zum ersten Sieg. Im „Stadion der Freundschaft“ unterstrichen die Cottbuser hierbei einmal mehr ihre Heimstärke. Genau wie zu erwarten war, wollte Rudi Bommer mit seinen Schützlingen die Negativserie gegen die Gäste beenden und sich gleichzeitig mit einem Dreier vom Heimpublikum für 2012/13 verabschieden. Mit einem 3:0 (2:0) Erfolg gelang dies überzeugend, „denn die Niederlage hätte sogar leicht höher ausfallen können“, wie Hans-Jürgen Boysen, der SV-Trainer resümierte: „Nach dem Wechsel hat Michael Langer sehr gut gehalten und uns vor einem Debakel bewahrt“.

Ansonsten war die Gegenwehr des Tabellenvorletzten in der Lausitz ohnehin recht dürftig, obwohl im ersten Durchgang die Ordnung in der Defensivabteilung noch einigermaßen stimmte. Boysen: „Gerade bei der Entstehung des 2:0 haben wir uns so naiv verhalten, was dann immer mit Gegentreffer prompt bestraft wird“. Dieses Mal war es Torjäger Boubacar Sanogo (41.), der die Vorentscheidung kurz vor Seitenwechsel besorgte. Alexander Bittroff legte nach einem Doppelpass mit Bickel auf Sanogo und der fackelte nicht lange mit dem Abschluss. Bereits nach 24 Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Aus 30 Meter zirkelte Christian Bickel den Ball um die Mauer herum und das runde Leder schlug oben rechts im Winkel ein.

Mit einer SV-Schwächephase begannen die zweiten 45 Minuten, wo die Platzherren fast im Minutentakt zu zahlreichen Möglichkeiten kamen. Es blieb dank Langer jedoch bei dem 0:2 Rückstand und als Blacha und Mäkelä jeweils per Kopf aussichtsreich vergaben, „liebäugelten“ die Gäste sogar mit dem Anschlusstreffer. Der eingewechselte Daniel Adling, der wochenlang zur U23 „strafversetzt“ war, befand sich gerade einmal 120 Sekunden auf dem Spielfeld, als er nach einer Musterkombination aus elf Meter frei zum Schuss kam und dem SV-Keeper keine Abwehrchance ließ (77.). Mit dem 3:0 war dann alles entschieden. „In der Endphase haben wir zwar wieder unseren Rhythmus einigermaßen gefunden, doch mit den drei Treffern müssen wir zufrieden sein. Es hätte schlimmer werden können“, sah Hans-Jürgen Boysen die 90 Minuten in der Nachbetrachtung.

FC Energie Cottbus: Kirschbaum; Bittroff, Hünemeier, Möhrle, Rippert; Banovic, Kruska, Bickel (75. Adlung), Rivic (84. Stiepermann), Farina (67. Fomitschow); Sanogo.

SV Sandhausen: Langer; Schauerte, Pischorn, Schulz, Achenbach; Fießer, Danneberg; Klotz (87. Kandziora), Ulm (46. Blacha); Adler (46. Mäkelä), Wooten.

Tore: 1:0 (24.) Bickel, 2:0 (41.) Sanogo, 3:0 (77.) Adlung. Schiedsrichter: Banjemin Brand (Gerolzhofen). Zuschauer: 9.407. Gelbe Karten: Möhrle und Rivic (beide Cottbus). 

Die Lage vor dem letzten Spieltag

Die SpVgg Greuther Fürth muss die Bundesliga wieder verlassen. Der direkte Wegbegleiter und der Relegationsteilnehmer muss noch zwischen 1899 Hoffenheim (28 Punkte), die bei Borussia Dortmund spielen, FC Augsburg (30 Tordifferenz -20), zu Hause gegen Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf (30 Okt, Tordifferenz -15, bei Hannover 96, ermittelt werden. Der Dritte der zweiten Liga steht mit 1.FC Kaiserslautern bereits fest. Am Donnerstag, 23. Mai empfängt Hoffenheim, Augsburg oder Düsseldorf den 1.FC Kaiserslautern und die Rückbegegnung auf dem Betzenberg findet am Montag, 27. Mai statt.

In die Bundesliga zurückkehren werden Hertha BSC Berlin und Eintracht Braunschweig, während es der 1.FC Kaiserslautern über die Relegation versuchen kann. Absteigen aus der zweiten Bundesliga müssen SSV Jahn Regensburg und der SV Sandhausen und für die Relegation mit dem Dritten der dritten Liga kommen noch Dynamo Dresden (34 Punkte, Tordifferenz -16) und FC Erzgebirge Aue (34 Punkte, Tordifferenz -8) in Frage. Dresden spielt zu Hause gegen Jahn Regensburg und Erzgebirge Aue beim SV Sandhausen. Die Plätze von Regensburg und Sandhausen nehmen künftig die Aufsteiger Karlsruher SC und Arminia Bielefeld ein. Dritter kann 1.FC Heidenheim (71 Punkte, Tordifferenz plus 22), VfL Osnabrück (70 Punkte, Tordifferenz plus 25) oder Preußen Münster (69 Punkte, Tordifferenz plus 27) werden. Alle drei können zu Hause antreten: Heidenheim gegen Offenbach, Osnabrück gegen Aachen und Münster gegen Babelsberg. Das erste Relegationsspiel Heidenheim/Osnabrück/Münster – Dresden/Aue findet am Freitag, 24. Mai statt, die Rückpartie ist am Dienstag, 28. Mai.

 

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