SVS gewinnt 3:1 gegen Energie Cottbus

(sim). Der SV Sandhausen ist mit einem 3:1 (0:1) Sieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt, während der FC Energie Cottbus den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen zunächst einmal verpasst hat. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mussten die Lausitzer die gleiche Niederlage im Hardtwaldstadion hinnehmen, nach dem im August im Pokal das frühzeitige Aus kam. „Es sind drei Punkte die uns gut tun. Meine Mannschaft hat sich wie schon in Ingolstadt gegen die Niederlage gewehrt und wurde dafür belohnt“, meinte Hans-Jürgen Boysen nach seiner geglückten Heimpremiere auf der „Kommandobrücke“. Der neue Trainer lobte die erneut starke läuferische Leistung in allen Mannschaftsteilen, „wobei der Glaube an unsere Stärken der Grundstein für die Zukunft ist“ (Boysen). Unmut über die beiden Handelfmeter äußerte dagegen Gästetrainer Rudi Bommer und forderte endlich einmal eine einheitliche Regelauslegung: „Der erste Strafstoß war unmöglich, denn der Spieler kann sich nicht in Luft auflösen und den zweiten Elfer kann, aber muss man nicht geben“. In den ersten 45 Minuten sah er seine Truppe in guter Verfassung. Während der zweite Durchgang doch einige Wünsche übrig ließ.

In einer unruhigen Anfangsphase im Hardtwald bei strömendem Regen kamen beide Teams zunächst zu keinen Möglichkeiten. Die Fehler im Aufbauspiel hüben wie drüben überwogen, wobei man schnell den Eindruck gewann, dass Treffer nur über Standardsituationen gehen, denn die beiden Vierketten standen kompromisslos. Die Führung der Gäste fiel denn auch auf diese Weise. Eine Freistoßflanke von Marco Stiepermann ließ Uwe Möhrle über den „Scheitel“ ins SV-Gehäuse rutschen (34.).

In der Kabine machte Boysen seiner Elf keine Vorwürfe („Solche Situationen sind nicht 90 Minuten lang zu vermeidbar“). Vielmehr forderte er sie auf, kompakt weiterzuspielen, die Aktionen jedoch mehr in die Energiehälfte zu legen: „Wir müssen mehr Gefahr aufbauen, auch einmal Ecken und Standards in Strafraumnähe produzieren und ganz einfach das Risiko erhöhen“. Diese Worten fielen auf fruchtbaren Boden, denn die Gastgeber kamen mit deutlich mehr Schwung wieder aufs Spielfeld und konnten die Partie in nur sieben Minuten drehen. Nach einem Handspiel von Julian Börner verwandelte Andrew Wooten den fälligen Strafstoß zum Ausgleich („Ich schnappten mir den Ball und war meiner Sache sicher“) nach knapp einer Stunde. In der 66. Minute war erneut die Hand im Spiel, dieses Mal von Kapitän Uwe Möhrle. Zwar scheiterte Andrew Wooten vom Strafstoßpunkt an dem Ex-Hoffenheimer Keeper Thorsten Kirschbaum, doch im Nachschuss war er doch noch erfolgreich zur 2:1 Führung. Unmittelbar davor stand das Glück auf Platzherren-Seite, als ein Bittroff-Geschoss an den Pfosten knallte und der Nachschuss von dem zuverlässigen Ischdonat entschärft wurde.

Als die Gäste in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten, markierte Frank Löning das erlösende 3:1. Nach einem mustergültigen Konter passte Kingsley Onuegbu von rechts in die Mitte und der Torjäger konnte sein Konto auf sechs Treffer erhöhen.

SV Sandhausen: Ischdonat; Falkenberg, Pischorn, Schulz, Achenbach; Schauerte, Fießer; Klotz (83. Onuegbu), Kandziora (91. Glibo); Wooten (92. Morena), Löning.
FC Energie Cottbus: Kirschbaum; Bittroff, Möhrle, Börner (85. Farina), Rippert; Banovic, Brinkmann (70. Glasner); Sörensen, Adlung; Stiepermann (59. Fandrich), Sanogo.
Tore: 0:1 (34.) Möhrle, 1:1 (59.) Wooten/Handelfmeter, 2:1 (66.) Wooten (Nachschuß Handelfmeter), 3:1 (90.) Löning. Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle). Zuschauer: 2.650. gelbe Karten: Schulz (2), Schauerte, beide SVS und Brinkmann, Glasner, beide FC Energie.

 

 

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