SVS: Heimpremiere in Liga Zwei zur Hälfte geglückt / 1:1 gegen FSV

Tribünen: teils voll – teils im Bau. Der Hardtwald beim ersten Heimspiel

Wie sagt man so: „Das ist halt eine ganz andere Liga!“ So ist es. Die Zweite Liga fühlt sich im Hardtwald einfach anders an, als die bisherige Dritte. Obwohl beim ersten Heimspiel mit dem FSV noch keines der ganz großen Schwergewichte zu Gast war,  führte die Summe der Veränderungen zu einer neuen, intensiveren Stimmung.  Ein neuer Rasen, ein zusätzlicher Fernsehturm, sich änderende Bandenwerbung, eine neue Stehplatztribüne (voll besetzt!), mindestens die dreifache Anzahl an Pressevertretern rund um das Spielfeld – alles Zeichen dafür, daß in der Zweiten Liga die „große“ Fußballwelt näher gerückt ist.

Das angepeilte Ziel von 5.000 Besuchern wurde beim ersten Heimspiel ganz knapp verpaßt (4.900) und auch sportlich klappte es mit dem 1:1 gegen den FSV nicht ganz 100-prozentig (siehe nachfolgenden Bericht). Die dritte Tribüne und die VIP-Logen sind noch im Bau – kurz: zweite Liga ist zwar da, aber noch nicht ganz so, wie man es sich wünscht. Zum nächsten Heimspiel sollen die Baustellen abgeschlossen sein, die Zuschauerzahlen weiter steigen und auch drei Punkte her. Alles in Allem: ein durchwachsener Auftakt, der Lust auf Mehr macht.

Spielbericht

(sim). „Wir haben zwar nicht den ersten Sieg eingefahren, doch meine Mannschaft hat bewiesen, dass sie in der zweiten Liga mithalten kann“. SV-Trainer Gerd Dais war nach der ernüchternden 0:4 Niederlage bei der Gene-ralprobe gegen Betis Sevilla und dem jetzigen 1:1 (1:1) Remis gegen den FSV Frankfurt in seiner Meinung bestärkt. Dais: „Es war das vielfach erwartete Spiel auf Augenhöhe und mit dem Remis müssen wir nicht, sondern können auch gut leben“. Sein Gegenüber Benno Möhlmann war zunächst einmal froh, „dass wir auch in dieser Saison in der zweiten Liga mit machen können, denn lange sah es in der alten Serie nicht so aus“. Er hob die gute Ordnung in seiner Defensivab-teilung trotz zahlreicher Verletzungen hervor, bemängelte aber auch „zu viele einfache Ballverluste im gesamten Team“. Möhlmann: „Aus diesem Grund sind wir mit dem Punkt zufrieden, wobei ich im Übrigen das Ergebnis auch für o.K finde“.

Im ersten Durchgang, den die Gäste mit fünf Neulingen begannen, legten die Gastgeber die größeren Initiativen an den Tag. Ein Treffer wollte jedoch nicht fallen. Die größte Möglichkeit hierzu hatte der kopfballstarke Marco Pischorn, doch dieses Mal hatte das „Goldköpfchen“ kein Glück. Obwohl der Liganeuling nahezu die gesamten 45 Minuten den Ton angab, gingen die Mannen vom Bornheimer Hang in Führung. Michael Görlitz zog halbrechts aus 20 Meter ab, sein Gewaltschuss landete am Posten und beim Abpraller stand der Holländer John Verhoek richtig und musste nur noch abstauben. Anstatt den Kopf hängen zu lassen, machte die Dais-Elf weiter Druck und wurde hierfür in der Nachspiel-zeit auch belohnt. Julian Schauerte flanke von rechts und der Ex-Chemnitzer Simon Tüting warf sich in diese Hereingabe, um Torwart Patric Klandt zu be-zwingen.

Im zweiten Durchgang war die Zweitligapremiere zunächst ein offener Schlag-abtausch, wo man den Eindruck hatte, dass die Platzherren die Entscheidung suchen wollen. Frank Löning per Kopf und Nicky Adler frei vor dem FSV- Gehäuse scheiterten jedoch an den Gästen. Auf der Gegenseite musste Ischdonat nur einmal mächtig auf der Hut sein, während ein weiterer Warnschuss in der Endphase über den Querbalken zischte. Hatte die Gäste sofort ein Neulingenquintett auf dem Feld, so wir diese beiden Gastgebern erst ab der 79. Minute der Fall, denn dort kam Falkenberg für Schauerte und zuvor nahm Riemann schon den Platz von Adler (72.) ein. In der Anfangsformation standen bereits Achenbach, Adler und Tüting.

SV Sandhausen: Ischdonat; Schauerte (79. Falkenberg), Pischorn, Schulz, Achenbach; Fießer; Klotz, Ulm (56. Blacha), Tüting, Adler (72. Riemann); Löning.

FSV Frankfurt: Klandt; Huber, Schlicker, Heubach, Jung; M. Konrad, Bambara (69. Stark); Görlitz, Teixeira (84. Nefiz); Verhoek (70. Leckie), Kapllani.

Tore: 0:1 (40.) Verhoek, 1:1 (45.) Tüting. Schiedsrichter: Christian Dietz (Kro-nach), Zuschauer: 4.900. Gelbe Karte: Tüting (SV Sandhausen).

Köln-Vorverkauf endet am Mittwoch / Keine Karten am Spieltag

(sim). Aufgrund eines Sportgerichtsurteils des Deutschen Fußball- Bundes, muss der 1.FC Köln das erste Heimspiel der neuen Zweitligasaison (am 10. August um 18 Uhr gegen den SV Sandhausen) unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Die Gesamtkapazität der Heimbesucher darf die Zahl von 22.500 nicht überschreiten. Für die Gäste steht ein Kontingent bis zu 5.000 Tickets zur Verfügung. Die Stehplatzränge bleiben ebenso geschlossen wie die Tageskasse. Es können also Tickets nur im Vorverkauf erworben wer-den und die nur gegen Vorlage des Personalausweises und namentlicher Registrierung. Der SV Sandhausen hatte am Wochenende mit dem Vorverlauf begonnen. Die Preise für die Kölner Nordtribüne sind 13 Euro für Erwachsene und neun Euro für Ermäßigte sowie 31 Euro (Erwachsene) bzw 22 Euro (Ermäßigte) für die Westtribüne.

Seit Montag sind die Tickets für die Partie in der Domstadt am bevorstehenden Freitag nur noch über die SV-Geschäftsstelle in der Jahnstrasse 1 zu den übli-chen Öffnungszeiten zu erwerben. Berücksichtigt werden muss: Es gibt nur ei-ne personalisierte Karte unter Vorlage des Personalausweises.

Der Vorverkauf endet am Mittwoch um 15 Uhr, da die Restkarten dann an den 1.FC Köln zurückgeschickt werden müssen. Wer also in Köln dabei sein möchte, muss sich beeilen. Die Stadionkassen bleiben generell geschlossen.

 

 

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