SVS heute im DFB-Pokalspiel gegen SC Wiedenbrück

933 - Alois Schwarz

SV- Trainer Alois Schwartz in der Pressekonferenz vor den „Westfalen-Tagen“

(sim). „Die Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel gegen den SC Wiedenbrück werden wir so akribisch wie bei einem Zweitligaspiel vornehmen. Es soll nichts dem Zufall überlassen werden“. Der Trainer des SV Sandhausen, Alois Schwartz hat es deshalb auch vorgezogen, nach dem Auftritt in der Bielefelder SchücoArena am vergangenen Samstag gleich in Ostwestfalen zu bleiben, „um unnötige Kilometer auf der Autobahn zu ersparen“.

Quartier wurde im Gerry-Weber-Sportpark-Hotel in Halle bezogen, während die Trainingseinheiten auf der Anlage des SC Halle über die Bühne gehen. Ob es Veränderungen im Kader gegenüber dem Punktespiel bei der Arminia geben wird, will der Trainer erst am Dienstag entscheiden.

Schwartz: „Bei der Trainingseinheit am Montagabend will ich meine letzten Erkenntnis holen. Wir wollen eine frische Mannschaft aufs Feld schicken, die körperlich und geistig fit ist und dies kann ich nur bei Übungseinheiten sehen“. Das Abschlusstraining geht am Dienstagvormittag um 11 Uhr über die Bühne. Gespielt wird gegen das Schlusslicht der Regionalliga West am Dienstag, 24. September um 19 Uhr im Heidewaldstadion in Gütersloh. Der SC Wiedenbrück hatte am Wochenende spielfrei, um in den vorausgegangenen sieben Punktespielen allerdings erst einen Zähler ergattert zu haben.

Stefan Kulovits hat seine Gelbsperre für Punktespiele abgesessen und wäre für Pokalbegegnungen ohnehin startberechtigt gewesen. Marvin Knoll steht wieder im Training und könnte ebenso eine Alternative wie Kulovits sein: „In welcher Formation wir auflaufen, werde ich, wie erwähnt, erst am Dienstag entscheiden“, lässt sich Alois Schwartz nicht frühzeitig in die Karten schauen.

Es gibt beim SV Sandhausen eigentlich nur ein Ziel, nämlich der Einzug ins Pokal-Achtelfinale, das in der ersten Dezember-Hälfte im Programm steht und das alleine an Fernseheinnahmen etwas mehr als eine halbe Million Euro bringen würde. „Geld, das ein warmer Regen für die Verbesserung der Infrastruktur wäre“, wie Geschäftsführer Otmar Schork ergänzt.

SC Wiedenbrück 2000: Sportlicher Höhenflug nach Fusion

Gütersloh (sim). Der westdeutsche Regionalligist SC Wiedenbrück 2000, der nächste Gegner des SV Sandhausen in der zweiten Runde um den DFB-Vereinspokal, wurde am 1. Juli 2000 durch die Fusion der beiden Hauptvereine DJK Wiedenbrück und SV Westfalia Wiedenbrück gegründet. Derzeit verfügt der Verein über einen Mitgliederstand von 1.200. Mit der Fusion vor 13 Jahren setzte zugleich der sportliche Höhenflug ein. Nach dem der Fusionsclub zwischenzeitlich einmal in die Landesliga abstieg, gelang zwischen 2008 und 2010 der Durchmarsch in die Regionalliga unter Regie des damaligen Trainers Thomas Stratos, ein Exprofi von Arminia Bielefeld oder Hamburger SV.

Seit dem 21. November 2012 hat nunmehr Theo Schneider das Sagen beim aktuellen Schlusslicht der westdeutschen Regionalliga. Auch er ist ein früherer Bundesligaspieler (u.a. bei Borussia Dortmund oder 1.FC Nürnberg). Als Trainer dürfte der größte Erfolg für Schneider in Dortmund stattgefunden haben und zwar mit der U23 von Borussia Dortmund in die dritte Liga. Momentan läuft es für Wiedenbrück jedoch um Punkte keineswegs rund. Nach sieben Spieltagen stehen sie gerade einmal mit einem Pünktchen am Tabellenende. Zwei Leistungsträger des Regionalligisten stehen momentan mit Oliver Zech (Mittelfußbruch) und Marvin Studtrucker (Muskelfaserriss) auf der Verletztenliste. Während Zech das Jahr 2013 abschreiben kann, könnte Studtrucker eventuell zum Pokalspiel gegen den SV Sandhausen am 24. September (19 Uhr) wieder fit sein. Auf ihn sollte dann auch die Aufmerksamkeit gerichtet werden, denn vier der sieben Treffer in Punktespielen gehen auf seine Rechnung.

Der SC Wiedenbrück ist bereits zum zweiten Mal im DFB-Vereinspokal vertreten. Als Westfalen-Pokalsieger 2011 war der 1.FC Köln der Gegner, um sofort mit 0:3 gegen die Geißbockelf zu verlieren. Jetzt profitierte der Sandhausen-Gegner vom Aufstieg von Arminia Bielefeld in die zweite Bundesliga. Im Pokalfinale von Westfalen gewann nämlich die Arminia, die jedoch durch den Aufstieg automatisch in den DFB-Pokal rückte und Wiedenbrück Nutznießer wurde. In der ersten Runde sorgten die Regionalliga-Kicker dann für eine echte Sensation. Marvin Studtrucker behielt die Nerven und verwandelte in der Nachspielzeit gegen Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf einen Foulelfmeter zum umjubelten 1:0 Erfolg im Gütersloher Heidewaldstadion.

Auch das Zweitrundenspiel am 24. September wird in diesem Stadion im benachbarten Gütersloh ausgetragen. Das Fassungsvermögen der eigenen Sportstätte (Jahnstadion) ist zu gering und auch die Flutlichtanlage nicht für Bundesspiele ausgelegt. Ins Heidewaldstadion gehen 8.500 Zuschauer.

Sechs Teams spielen um Aufstieg / SVS-U23 mit weißer Weste

(sim). Es sind zwar erst sechs Spieltage in der Verbandsliga absolviert, doch die Aufstiegsaspiranten haben sich ebenso schon herauskristallisiert wie die Abstiegskandidaten. Sechs Mannschaften werden um die Oberliga sich streiten, darunter auch die U23 des SV Sandhausen als aktueller Rangzweiter, die nach fünf Partien alle möglichen Punkte holte und als einziges Team noch keine Niederlage hinnehmen musste.

Noch ohne Erfolgserlebnis stehen 1. CfR Pforzheim und FC Spöck am Schwanz der Tabelle und auch die Luft für FC Heidelsheim, SV Waldhof II sowie SG HD-Kirchheim wird äußerst dünn bleiben. Der Heimvorteil nimmt stetig ab. Jüngstes Beispiel: Beim letzten Spieltag gab es nur einen Sieg, aber fünf Niederlagen und ein Remis. Das Spitzenspiel TSG 62/09 Weinheim – FCA Walldorf II gewannen die Weinheimer und konnten sich damit oben festsetzen. Insgesamt fünf der Anwärter punkteten erneut optimal.

Die Resultate: TSG 62/09 Weinheim – FCA Walldorf II 3:1, 1.CfR Pforzheim – U23 SV Sandhausen 1:2, SG HD-Kirchheim – TSV Reichenbach 2:3, VfR Gommersdorf – VfB Eppingen 2:2, SV Waldhof Mannheim II – SV Kickers Pforzheim 2:4, SpVgg Neckarelz II – SV 98 Schwetzingen 2:3, FC Heidelsheim – FC Germania Friedrichstal 0:4, frei FC Spöck.

 

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