SVS: Personelle Lage entspannter

(sim). „Wir kennen die große Herausforderung auf dem Betzenberg und freuen uns deshalb auf die schwere Hürde gegen den 1.FC Kaiserslautern, der in 50 Bundesligajahren 44 Serien der Eliteliga angehörte“. Der Trainer des SV Sandhausen, Gerd Dais hat persönlich nur gute Erinnerungen an das Fritz-Walter-Stadion, in dem der Zweitligaaufsteiger am Freitag (18 Uhr) seine Visitenkarte abgeben wird: „Mit dem SV Waldhof habe ich dort viermal gespielt und dabei nur einmal verloren“.

Jetzt kehrt er als Trainer erstmals auf den „Betze“ zurück „und auch da wollen wir versuchen, etwas Zählbares zu erreichen“. Er hat den Bundesligaabsteiger mehrmals persönlich beobachtet und immer wieder festgestellt, „dass die Westkurve wie eine Wand hinter den Gastgebern steht und zudem haben die Hausherren mit Banjaku und Idrissou zwei Offensivkräfte, die keine Sekunde aus den Augen verloren werden dürfen“. Deshalb wird auch die Defensivabteilung die Hauptlast zu tragen haben. In der Viererkette wird Daniel Schulz defenitiv wegen Leistenproblemen nicht dabei sein. Dais: „Ole Kittner hat seine Sache gegen Aalen gut gemacht und hat eine zweite Chance verdient“. Er feierte am vergangenen Montag seinen 23. Geburtstag. Neben Schulz werden auch Dorn und Danneberg (beide REHA) sowie Julian Schauerte fehlen. Fortschritte machen David Blacha und Nico Klotz, um jedoch noch nicht einsatzfähig zu sein. Alternativen für das Aufgebot können die beiden Flügelstürmer Alexander Riemann und Nicky Adler sein, die sich wieder im Mannschaftstraining befinden. Das musste kurzfristig Sören Halfar und Frank Löning wegen Leisten- und Rückenproblemen unterbrechen. Beide Akteure sind jedoch ebenso wieder im Übungsbetrieb wie Kristjan Glibo und Fabio Morena, die sich mit kurzfristigen Erkrankungen herum zu schlagen hatten.

„Gegen Aalen sind wir mit einer akzeptablen Leistung wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und deshalb gibt es auch keinen Grund, das Team gravierend auseinander zu reisen“, wie Gerd Dais seine Gedanken für das Auswärtsspiel bereits offen legte. Dies bedeutet, dass sowohl der Torschütze gegen Aalen, Kingsley Onuegbu, wie auch Andrew Wooten in Kaiserslautern stürmen werden. Freudig hat dies Wooten vernommen, der damit an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Dort hat der 23-jährige Deutsch-Amerikaner in den letzten vier Jahren seine Treffer entweder in der U23-Mannschaft oder im Profiteam erzielt. „Ich werde alles dafür tun, dass wir etwas Zählbares aus der Pfalz mitnehmen“, verspricht Andrew Wooten, obwohl er noch sehr gute Kontakte zu seinen bisherigen Mitstreitern besitzt und er weiterhin in Worms wohnt. Wooten hat bei den „Roten Teufel“ noch einen Vertrag bis 2015 und ist jetzt zunächst einmal für ein Jahr an den Zweitligaaufsteiger ausgeliehen.

Der SV Sandhausen wird am Freitagvormittag gen Kaiserslautern fahren, dort ein Tageshotel beziehen und sich dabei entsprechend auf die hohe Hürde gegen den 1.FC Kaiserslautern einstimmen. Nochmals Gerd Dais: „Wenn wir vor ein oder zwei Jahren gesagt hätten, wir bestreiten in dem Weltmeisterschaftsstadion gegen die Lauterer ein Punktespiel, wären wir sicherlich nur mitleidig belächelt worden. Jetzt ist es soweit und deshalb werden wir die große Herausforderung, wie bereits erwähnt, auch mit Freude annehmen“.

Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Florian Steuer. Seit 2008 leitet der 32-jährige Bankkaufmann aus dem westfälischen Menden Spiele der zweiten Bundesliga.

 

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