SVS siegt in Ingolstadt 0:2 – jetzt 23 Punkte

SV Sandhausen Logo(am – 30.11.13) Der SVS gewinnt durch die Saisontore Nr. 3 (16. Minute) und 4 (39. Minuten) von Nicky Adler mit 2:0 in Ingolstadt und tankt eine Menge Selbstvertrauen für das Pokalspiel am Mittwoch bei Eintracht Frankfurt.

Bei einer defensiv bärenstarken Vorstellung nutzte unser Team heute konsequent die Chancen und klopft mit drei weiteren Punkten am oberen Drittel an. In der Liga geht es am Sonntag in einer Woche mit dem Heimspiel gegen Fürth weiter.

Und hier der Spielbericht: SV Sandhausen gewinnt zweites Auswärtsspiel / 23 Punkte

Ingolstadt (sim). Eigentlich hatten es sich die „Schanzer“ im schmucken AUDI-Sportpark ganz anders vorgestellt: Nach zuletzt zehn Punkten aus vier Begegnungen wollte der FC Ingolstadt 04 die Erfolgsserie gegen den SV Sandhausen fortsetzen, um dadurch endgültig den Schritt aus dem Tabellenkeller der zweiten Liga zu unternehmen. Allerdings entführten die Kurpfälzer mit einem 2:0 (2:0) Erfolg dank einem Doppelschlag von Nicky Adler die drei Punkte, gewannen zum zweiten Mal in dieser Saison in der Fremde und können mit 23 Punkten bei einem noch ausstehenden Vorrundenspiel eine hervorragende Zwischenbilanz ablegen. Die letzte Serie wurde mit 26 Zählern abgeschlossen, „jetzt haben wir 23 Punkte“, so Trainer Alois Schwartz: „Das ist erfreulich und trotzdem können wir damit noch nicht zufrieden sein. Zufriedenheit bedeutet Stillstand und Stillstand ist Rückschritt. Also werden wir weiterhin eifrig ans Punktesammeln denken“. Noch dreimal hat der SV Sandhausen in diesem Jahr die Möglichkeit, sein Konto aufzubessern: Zu Hause gegen SpVgg Greuther Fürth (8. Dezember), beim VfR Aalen (13. Dezember) und daheim gegen FC Erzgebirge Aue (20. Dezember).

Alois Schwartz stellte einmal mehr fest, „dass unsere Spielweise in der Fremde größtenteils gut war, lediglich der Ertrag hinkte hinterher. Endlich haben wir es besser gemacht und uns nach einer guten Trainingswoche selbst belohnt“. Und dies, obwohl es Rückschläge gab. Goalgetter Jovanovic musste mit Oberschenkelproblemen passen und Kreativakteur David Ulm bekam es in der Nacht davor mit Übelkeit zu tun. Direkt nach dem Ingolstadt-Spiel trat der SV-Trainer wegen der bevorstehenden Pokalachtelfinalbegegnung bei Eintracht Frankfurt sofort auf die Euphoriebremse: „Bislang war es Pflicht, am Mittwoch folgt die Kür und auf die werden wir uns ab Montag einstimmen“.

Ralph Hasenhüttl, mit dem in Ingolstadt auch der Erfolg zurückgekehrt ist, sah kein schönes Gesamtbild von seiner Mannschaft. „20 Minuten Druck ausüben ist in der Summe einfach zu wenig. Wir müssen uns hinterfragen, wie man künftig gegen so defensiv eingestellte Mannschaften spielt. Unterm Strich war es jedenfalls zu wenig, um einen kleinen Befreiungsschlag zu vollziehen“.

Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten und es hatte ganz den Anschein, als ob die Gastgeber das Heft fest in die Hand nehmen wollten. Just zu diesem Zeitpunkt nahm Nicky Adler das Herz fest in beide Hände, zog aus gut 30 Meter auf halbrechter Position ab und sein Gewaltschuss landete von ihm aus gesehen im linken Torwinkel (16.), unhaltbar für Keeper Ramazan Özcan. Dieser Distanzknaller sorgte für den Bruch im Ingolstädter Spiel, sodass die Gäste das Geschehen immer mehr und sicherer kontrollierten. Noch vor der Pause wurde die couragierte SV-Vorstellung mit dem vorentscheidenden 2:0 belohnt. Eine Freistoßhereingabe von Julian Schauerte von der linken Seite landete bei Nicky Adler und der schob die Kugel ohne Gegenwehr (39.) über die FCI-Torlinie.

Zwar kamen die „Schanzer“ mit Elan nach dem Wechsel aus der Kabine, doch mit Ausnahme eines Eigler-Schusses aus spitzem Winkel ans Aussennetz sorgte kein Platzherrenakteur für Aufregung im SV-Strafraum. Die Drangperiode ging ohne Flurschaden vorüber und die Gäste fanden zu ihrer alten Stärke, wobei sogar in der besten FC-Zeit durch Thiede oder Blum das entscheidende 3:0 hätte fallen können (50.). Beide versäumten Zentimeter vor der Torlinie der Einheimischen dem Adler-Querpass eine Richtungsänderung zu verpassen. Auf der Gegenseite musste Timo Achenbach zweimal auf der Torlinie klären. Spätestens ab der 70. Minute hatten die Gäste wieder alles im Griff, doch Alois Schwartz war damit nicht immer einverstanden: „Die letzten 20 Minuten hätten wir ruhiger Spielen müssen, um die Konter ohne Hektik vorzubereiten, dann wäre der Sieg sicher etwas höher ausgefallen“. Wegen der fünften gelben Karte wird Manuel Stiefler am nächsten Sonntag zu Hause gegen Greuther Fürth fehlen.

FC Ingolstadt 04: Özcan; Vieira da Costa, Gunesch, Matip, Soares (80. Lappe); Morales (57. Hofmann), Roger, Groß; Hartmann, Eigler, Caiuby-da Silva.

SV Sandhausen: Riemann; Schauerte, Olajengbesi, Schulz, Achenbach; Linsmayer, Tüting; Stiefler, Thiede (92. Kister), Blum (85. Zimmermann); Adler.

Tore: 0:1 (16.) Adler, 0:2 (39.) Adler. Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb). Zuschauer: 4.050. Gelbe Karten: Roger (3), Hajnal, Caiuby da Silva (alle FCI), Adler (2), Stiefler (5, beide SVS).

Statistik zum Spiel FC Ingolstadt – SV Sandhausen vom 30. November

  • Schüsse insgesamt 14 FCI und 12 SVS
  • Aktionen am Ball in Prozent 67 % FCI und 34 % SVS
  • Zweikämpfe gewonnen 55 % FCI und 45 % SVS
  • Passgenauigkeit 79 % FCI und 63 % SVS
  • Eckbälle 6 FCI und 7 SVS
  • Flanken aus dem Spiel 19 FCI und 7 SVS
  • Abseitsstellungen 0 FCI und 1 SVS
  • Fouls inkl. Handspiel 16 FCI und 20 SVS
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