SVS: Timo Achenbach kommt von Alemannia Aachen

(sim). Die Planungen von Zweitligaaufsteiger SV Sandhausen gehen weiter, um eine konkurrenzfähige Truppe zu bekommen. Nach Nicky Adler (SV Wacker Burghausen) hat zwischenzeitlich Timo Achenbach von Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2014 am Hardtwald unterschrieben, der sowohl für die zweite, wie auch für die dritte Liga Gültigkeit besitzt.

Der 29-Jährige Achenbach hat seit 2005 seine Zweitligatauglichkeit sowohl bei der SpVgg Greuther Fürth, wie auch bei Alemannia Aachen unter Beweis gestellt. In Fürth war er von 2005 bis 2008 und seit 2008/09 bestritt er für Alemannia Aachen in vier Jahren 120 Punktespiele und hatte zudem acht DFB-Pokaleinsätze. Über SG Wattenscheid, Borussia Dortmund und 1.FC Köln kam er 2005 zu den Fürther Kleeblätter. Der Platz für den 1,85 Meter großen Linksfuß ist demzufolge auch die linke Außenbahn.

„Wir sind natürlich froh, einen solch erfahrenen Spieler an den Hardtwald holen zu können, denn die Konkurrenz war groß“, so Trainer Gerd Dais und fügt hinzu, „dass Timo uns sicherlich weiterhelfen kann, denn er gehörte über viele Jahre hinweg zu den Leistungsträger der Alemannia“. Achenbach wurde durch den Abstieg vertragslos und deshalb auch für Sandhausen interessant, obwohl auch großes Interesse beim FSV Frankfurt und bei TSV 1860 München vorhanden war.

(fwu: der momentane Kader <hier>)

Von einer fußballlosen Zeit am beschaulichen Hardtwald, der Heimstätte des SV Sandhausen, kann auch im Umfeld derzeit wahrlich keine Rede sein. Die Mannschaft befindet sich zwar seit dem 7. Mai in Urlaub, doch es gibt an allen Ecken und Enden momentan genügend Baustellen, um auch das Hardtwaldstadion zweitligatauglich zu machen. Der 49 Jahre alte Rasen ist zwischenzeitlich entfernt und mit dem Einbau der Rasenheizung geht es zügig voran. In der nächsten Woche beginnen auch die Bauarbeiten für die 1.500 Personen fassende Stehplatztribüne. Da das Hardtwaldstadion vereinseigen ist, bedeutet dies auch einen erhöhten finanziellen Aufwand für den Drittligameister, „denn alles was in Steine investiert wird oder aber auch in den Boden wegen der Rasenheizung, muss der SV Sandhausen selbst stemmen“, wie Geschäftsführer Otmar Schork nochmals klarstellt.

Im sportlichen Bereich versucht Trainer Gerd Dais ab dem 4. Juni die Konkurrenzfähigkeit für die zweite Liga herzustellen. Bis zum 6. Juni steht für die Spieler der medizinische Check in mehreren Abschnitten bevor. Genau wie vor der abgelaufenen Saison wird es danach zwischen 7. und 10. Juni eine viertägige Teambuilding-Maßnahme im Allgäu geben. Nach einem freien Tag (11. Juni) bekommen die Zuschauer den Zweitligakader erstmals am 12. Juni in einem Mannschaftstraining zu Gesicht. Bereits seit Anfang Mai ist das Walter-Reinhard-Stadion gesperrt, um für die Vorbereitungsphase präpariert zu sein. Bei den Tests geht es zunächst gegen unterklassige Gegner, wobei der erste Auftritt am Sonntag, 24. Juni (17 Uhr) beim benachbarten Landesligisten FC Badenia St. Ilgen sein wird. Die Badenia feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Eine Woche später wird es dann intensiver, denn am 29. und 30. Juni, wie auch am 1. Juli folgen drei Testspiele in Folge. Den Abschluss bilden hierbei die Partie am 1.Juli bei der SpVgg Hainstadt, einem Stadtteil von Buchen und gleichzeitig die Heimat des SV-Ehrenpräsidenten Erich Balles. Die anderen beiden Gegner werden am Wochenende fest gemacht.

Weitere Tests werden ebenso im Juli folgen wie ein Trainingslager vom 16. bis 20. Juli, bei dem der Ort noch festgelegt werden muss.

 

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