SVS-Trainer Uwe Koschinat: „Wollen in dieser Saison das Maximum herausholen“

Am heitigen Mittwoch startet der SV Sandhausen mit dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück in das Pflichtspiel-Jahr 2020. Anpfiff an der Bremer Brücke ist um 20:30 Uhr.

Hervorragende Bedingungen in Spanien

Trainer Uwe Koschinat

Vor knapp einer Woche ist der SV Sandhausen aus dem Winter-Trainingslager aus Chiclana de la Frontera (Spanien) zurückgekehrt. Rückblickend war Chef-Trainer Uwe Koschinat auf diese Zeit der Wintervorbereitung vollen Lobes: „Wir hatten im Trainingslager in Spanien hervorragende Bedingungen und konnten darüber hinaus auch hier in Sandhausen problemlos trainieren. Wir haben die kurze Pause vorwiegend mit fußballerischen Inhalten genutzt.“

Der 48-Jährige habe gesehen, dass Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen beim SVS nicht sofort in der 2. Bundesliga angekommen sind, wahnsinnige Schritte nach vorne gemacht haben. „Das betrifft zum Beispiel Julius Biada, Philip Türpitz und Mario Engels. Außerdem hat Enrique Peña Zauner enorme Fortschritte gemacht“, so der SVS-Coach. Durch außergewöhnliche Einheiten in Spanien könne man ihn quasi als Gewinner der Vorbereitung bezeichnen.

Großes Vertrauen in innere Mechanismen

Koschinat blickte aber auch nochmals auf die letzten Spiele des vergangenen Jahres zurück. Unter anderem durch den Heimsieg gegen den VfB Stuttgart oder die beiden Unentschieden zum Abschluss gegen den Hamburger SV und Holstein Kiel blieben die Schwarz-Weißen zuletzt acht Spiele in Serie ungeschlagen. „Wir haben derzeit eine gewisse Ruhe in der Mannschaft und großes Vertrauen in die inneren Mechanismen des Teams. Die Art und Weise, wie wir zum Ende der Hinserie gespielt haben, war hervorragend“, so der Fußballlehrer. Mit Blick auf die am Mittwoch startende Rest-Rückrunde erläuterte Koschinat auch seine Ziele: „Wir wollen auf der einen Seite unsere Heimstärke aus der Hinrunde weiter beibehalten, auf der anderen Seite müssen wir in der Rückrunde auf fremdem Platz erfolgreicher werden. Denn wir wollen in dieser Saison aus der Mannschaft das Maximum herausholen.“

Lila-Weiße Euphorie

Dieses Vorhaben soll am besten bereits am Mittwoch mit dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück starten. „Im Hinspiel befand sich die Mannschaft von Daniel Thioune noch in einer Art Anpassungsphase. In der Nachbetrachtung war der Auswärtssieg damals zwar etwas schmeichelhaft, der VfL hat danach aber beeindruckende Partien gezeigt“, erläutert Koschinat. Der Aufsteiger steht aktuell nämlich mit 26 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. Derzeit herrsche laut Koschinat eine unglaubliche Euphorie in lila-weiß, „diese werden wir am Mittwoch definitiv zu spüren bekommen.“

Klingmann, Hauk und Scheu fallen weiter aus

Bei diesem Auswärtsspiel in Osnabrück können die Verletzten Philipp Klingmann und Roman Hauk nicht mitwirken. Sie haben zuletzt ein individuelles Programm absolviert. Ähnlich ist die Situation auch bei Robin Scheu, bei dem Koschinat erst in der nächsten Woche mit einer Rückkehr ins Mannschaftstraining rechne. Neben Erik Zenga fällt auch Markus Karl weiterhin aus. „In der Wintervorbereitung haben wir es leider nicht geschafft Markus nach seinem Kreuzbandriss zu integrieren, er hatte immer wieder mit kleineren Rückschlägen zu kämpfen“, so der SVS-Coach.

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