SVS verliert bei heimstarken Berlinern mit 1:2

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Beim vorletzten Auswärtsspiel dieser Saison tritt der SV Sandhausen beim 1.FC Union Berlin an. Während der SVS noch Punkte für den Klassenverbleib sammeln will, geht es für Union um den Aufstieg in die Bundesliga.

Kocak erneut zu Umstellungen gezwungen

SVS-Trainer Kenan Kocak muss seine Mannschaft im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen den Karlsruher SC erneut verändern: Gelbgesperrt fehlen Philipp Klingmann (10. Gelbe) und Denis Linsmayer (5. Gelbe). Dafür rücken Marco Thiede und Daniel Lukasik ins Team und ersetzen die Gesperrten positionsgetreu. Zudem spielt Tim Kister für den verletzten Markus Karl in der Innenverteidigung und Jakub Kosecki beginnt links offensiv für Korbinian Vollmann.

Union von Beginn an im Vorwärtsgang

Der Aufstiegskandidat versucht von Beginn an die Spielkontrolle zu übernehmen, aber der SVS hält aggressiv dagegen. Folgerichtig hat Union die ersten Gelegenheiten durch Damir Kreilach und Roberto Puncec, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Zuerst blockt Kister, dann entschärft Keeper Marco Knaller den Kopfball von Unions Nummer 4 nach einem Eckball. Auf der Gegenseite klärt Toni Leistner die Hereingabe von Marco Thiede. Kurz danach verzieht Manuel Stiefler nach Doppelpass mit Richard Sukuta-Pasu. Der SVS ist im Spiel und bietet den Hauptstädtern Paroli.

Ausgerechnet Hosiner

Das Spiel bleibt temporeich. Für Union hat Stürmer Sebastian Polter mit einem Schuss aus der Drehung die nächste Chance, auf der Gegenseite verpasst Kosecki am zweiten Pfosten, durch Gegnereinfluss nicht ganz freiwillig. Die Berliner nutzen schließlich eine Unachtsamkeit des SVS. Simon Hedlund verlängert eine Hereingabe von Stephan Fürstner auf Philipp Hosiner, der sieben Meter vor dem Tor Knaller keine Abwehrchance lässt. Die Führung für die Köpenicker in der 34. Spielminute ausgerechnet durch den ehemaligen SVS-Akteur Hosiner. Und Union versucht nachzulegen: Eine Rechtsflanke von Christopher Trimmel köpft Kreilach nur zwei Minuten später an den linken Außenpfosten. Der SVS um Kapitän Stefan Kulovits versucht über die Außenpositionen für Entlastung zu sorgen und kommt so bis zum Pausenpfiff wieder besser in die Partie.

Ohne Wechsel in die zweite Hälfte

Der zweite Abschnitt beginnt wie der erste, intensive Zweikämpfe mit Chancen auf beiden Seiten. Polters Schuss landet in den Armen von Knaller, kurz danach die bislang größte Möglichkeit für die Mannschaft vom Hardtwald: Stiefler setzt sich im Strafraum durch und bringt den Ball in die Mitte wo Sukuta-Pasu zwei Meter vor dem Tor zunächst an Union-Torwart Mesenhöler scheitert und dann den Ball übers Tor hebt. Kurz darauf die kalte Dusche für den SVS. Zwei SVS-Spieler liegen verletzt in der gegnerischen Hälfte, doch die Partie läuft weiter. Die aus dem Angriff resultierende Ecke von der linken Seite schlägt Felix Kroos in die Mitte, Leistner verlängert auf den zweiten Pfosten, wo Pedersen zum Torschuss kommt. Den kann der SVS noch mit vereinten Kräften abwehren, aber vor die Füße von Kreilach, der nur noch einschieben muss.

Rot für Polter, offensive Wechsel

Nur eine Minute nach dem 2:0 steigt Sebastian Polter an der Außenlinie überhart gegen Tim Kister ein und sieht dafür die Rote Karte (56.) Der SVS wechselt im Anschluss zwei neue Offensivspieler ein: Lucas Höler und Julian Derstroff kommen für Kosecki und Stiefler. Die Mannschaft von Kenan Kocak hat in der Folge mehr Spielanteile, Union ist durch zwei Freistöße von Felix Kroos gefährlich.

Anschlusstreffer durch Höler

Nach dem Platzverweis ist deutlich mehr Härte im Spiel. Verbissene Zweikämpfe und einige Verletzungsunterbrechungen stören den Spielfluss. Der SVS übernimmt in Überzahl das Kommando und belohnt sich in der 76. Minute: Kulovits spielt den Ball von halbrechts exakt auf Höler der per Kopf ins linke untere Eck verwandelt und damit sein sechstes Saisontor erzielt. Mit dem letzten Wechsel kommt Moritz Kuhn in der Schlussphase für Kapitän Kulovits ins Spiel. Der SVS kämpft, schafft es aber zu selten die robusten Berliner unter Druck zu setzen. So bleibt es letztlich bei der 1:2-Niederlage.

Am nächsten Spieltag ist der 1. FC Nürnberg zu Gast im BWT-Stadion am Hardtwald. Spielbeginn am Samstag, den 6.5., ist um 13:00 Uhr.

SV Sandhausen: Knaller – Thiede, Kister, Knipping, Roßbach – Kulovits (84. Kuhn), Lukasik – Pledl, Stiefler (64. Derstroff), Kosecki (57. Höler) – Sukuta-Pasu

Tore: 1:0 Philipp Hosiner (34.), 2:0 Damir Kreilach (54.), 2:1 Höler (76.)

Zuschauer: 22.012 (ausverkauft).

www.svs1916.de | Ouelle: SV Sandhausen


Weitere Ereignisse und Spielberichte des
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