SVS verstärkt sich in allen Mannschaftsteilen (Update)

088 -  SVS Zugang 1

v.l.: Otmar Schork, Hans-Jürgen Boysen, Seyi Olajengbesi

„Winterzugänge“ zwei und drei am Mittwoch verpflichtet

(sim – 31.1.13)  Nach dem Aachener Innenverteidiger Seyi Olajengbesi (Nigeria) hat Zweitligaaufsteiger SV Sandhausen am Mittwochabend zwei weitere Offensivkräfte verpflichtet.

Vom Ligakonkurrenten FSV Frankfurt wurde der Südkoreaner Ju-Tae Yun bis 30. Juni 2013 ausgeliehen. Der beidfüssige Offensivspieler, der vielseitig verwendbar ist, steht seit der vergangenen Saison beim FSV Frankfurt unter Vertrag. „Damals habe ich ihn nach Frankfurt geholt, weil mir seine Spritzig- und Schnelligkeit sehr imponierte“, erklärt Trainer Hans-Jürgen Boysen die Verpflichtung des 1,81 Meter großen Asiaten, der im Juni 23 Jahre alt wird. In der aktuellen Serie kam er bislang 14 Mal in der zweiten Bundesliga beim FSV zum Einsatz. Bevor Yun in Frankfurt „anheuerte“, spielte er in seiner Heimat Südkorea.

Ein Mittelstürmer ist der 29-jährige Juho Mäkelä vom finnischen Hauptstadtclub HJK Helsinki. Im Jahr 2011 schoss er seinen Heimatverein als Torschützenkönig zum Landestitel. Dazwischen war er in Australien beim FC Sydney, um nach einer Saison jedoch wieder in seine finnische Heimat zurückzukehren. „Es ist ein laufstarker Stürmer mit Durchschlagskraft, der immer im Brennpunkt zu finden ist“, hofft Hans-Jürgen Boysen von dem Finnen die Tore, die zum Klassenerhalt erforderlich. Er kostet keine Ablösesumme. Sein Vertrag geht zunächst einmal bis 30. Juni 2013 mit der Option, „dass er sich automatisch um ein Jahr verlängert, wenn Sandhausen den Klassenverbleib schafft und Juho zudem eine gewisse Anzahl von Spielen absolvierte“, wie Geschäftsführer Otmar Schork ergänzt.

SVS verstärkt sich in allen Mannschaftsteilen

(fwu – 30.1.13) Auf der heutigen Pressekonferenz (13.00 Uhr) konnten SVS-Geschäftsführer Otmar Schork und Trainer  Hans-Jürgen Boysen als ersten Neuzugang der Winterpause den Ex-Aachener Rechtsverteidiger Seyi Olajengbesi präsentieren, der ablösefrei an den Hardtwald wechselt.

Der 32-jährige Innenverteidiger hat beim SVS einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015 unterschrieben und soll naturgemäß die Defensive stärken. Der nigerianische 1,94-Meter-Hühne kommt mit der Erfahrung von 172 Zweitligaspielen und zwölf Einsätzen in der ersten Bundesliga. Er spielte seit 2008 bei Alemannia Aachen, vorher war er beim SC Freiburg.

Laut Trainer Boysen ist „Seyi“ trotz seiner bereits 32 Jahres immer noch sehr schnell, beweglich und defensiv-kopfballstark. Außerdem verfügt er über sehr viel Zweitliga-Erfahrung und Routine, was im Abstiegskampf sehr wertvoll sein kann.

Noch im Laufe des heutigen Tages werden als weitere Neuzugänge ein Mittelfeldspieler und ein Stürmer beim SV Sandhausen erwartet, so Otmar Schork. Entsprechende konkretere Informationen sollen noch am Abend veröffentlicht werden.

SV Sandhausen erwartet „heißer Empfang“ in Köpenick

(sim 31.1.13). „Wir freuen uns zwar auf den Zweitligaauftakt im neuen Jahr, doch wir müssen uns gleichzeitig auf einen heißen Empfang im Stadion an der alten Försterei einstellen“. Sandhausens Trainer Hans-Jürgen Boysen weis, von was er beim Gastspiel seiner abstiegsbedrohten Elf beim 1.FC Union Berlin spricht: „Mehr als 20.000 Zuschauer feuern 90 Minuten ihre Mannschaft frenetisch an, sodass wir mit breiter Brust auftreten müssen“. Für die Fans von Union ist der 1.Februar zudem noch ein besonderer Tag: Die neue Haupttribüne im Stadtteil Köpenick wird eingeweiht.

„Wir müssen in Berlin dort anknüpfen, wo wir vor Weihnachten gegen Köln aufgehört haben, obwohl in der Vorbereitungsphase nicht alles so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte“. Hans-Jürgen Boysen musste verletzungsbedingte Ausfälle verkraften und auch die Neuzugänge ließen auf sich warten. Aber der schon lange im Trainergeschäft arbeitende Boysen kennt die Mechanismen, wonach der Punktspielstart und nicht die Zeit davor entscheidend sein wird. Wäre es anders, hätten die Gäste ohnehin äußerst schlechte Karten, denn die „Eisernen“ absolvierten sechs Testspiele ohne Niederlage. Deshalb hat er von dem freitäglichen Gegner auch großen Respekt: „Es ist eine mit Leidenschaft kämpfende, homogene Truppe, die zurecht da oben steht und die ebenso zurecht noch nach dem dritten Platz schielt“. Die Stärke hat er bei Standards ausgemacht „und deshalb haben sie nach Braunschweig und Hertha die meisten Tore geschossen“ (Boysen).

Der Übungsleiter fordert deshalb von seiner Elf Geschlossen- und Kompaktheit, obwohl hinter vielen Akteuren noch ein Fragezeichen steht.

„Deshalb habe ich auch einen Zettel mitgebracht, um ja keinen zu vergessen“, wie der Trainer schmunzelnd der anwesenden Journalistenschar mitteilte. Außer den Langzeitverletzten Regis Dorn und Ole Kittner sind derzeit Nico Klotz (eingeklemmter Nerv), Sören Halfar (Probleme in der Wade), Kim Falkenberg (nach Leistenoperation erst eingestiegen), Alexander Riemann (Riss des Außenbandes), Daniel Schulz (Adduktorenprobleme), Frank Löning (Knie) sowie Kristjan Glibo (Hüfte) nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte. Boysen: „Trotzdem hoffe ich auf den einen oder anderen Rückkehrer und natürlich auf die Neuen“, denn mit Jan Fiesser kommt ein weiterer Leistungsträger nach der fünften gelben Karte und der Zwangspause für eine Begegnung hinzu. „Zuletzt hatten wir keine Chance, im Training einmal zehn gegen zehn, geschweige denn elf gegen elf spielen zu können“, wie der Trainer bemängelt. Mit den drei Zugängen Seyi Olajengbesi (Alemannia Aachen), Ju-Tae Yun (FSV Frankfurt) und Juho Mäkelä (HJK Helsinki) hat sich die Lage etwas entspannt. „Ich hoffe einmal, dass der administrative Part kurzfristig ebenso reibungslos über die Bühne geht, sodass wir sofort mit dem Trio planen können“,

Am Donnerstag nach dem morgendlichen Training ging es bereits ab in Richtung Bundeshauptstadt, wo am Freitagvormittag im Stadtteil Köpenick das Abschlusstraining stattfindet. Unmittelbar nach der Partie wird die Rückreise nach Sandhausen angetreten und das Regenerationstraining ist für Samstagvormittag um 11 Uhr im Hardtwald terminiert. Einen freien Tag genießen die Profis am Sonntag, ehe montags die Vorbereitung auf das Kellerduell gegen FC St. Pauli auf eigenem Terrain beginnt.

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