„Tag der Städtebauförderung“: Stadt informiert über Maßnahmen

2203 -  Alte Fabrik Ausstellung(mu 27.05.2014) Zusammen mit mehr als 570 anderen Städten und Gemeinden im Land beteiligte sich auch Leimen am ersten bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, dem 9. Mai 2015. Ziel der Veranstaltung war es, kommunale Projekte der Städtebauförderung in größerem Rahmen als sonst üblich zu präsentieren, sie damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so auch eine stärkere Bürgerbeteiligung und damit verbundene Akzeptanz der Maßnahmen zu erreichen. Im Mittelpunkt der Leimener Präsentation stand die Sanierung des St. Ilgener Ortskerns, deren Pläne, Fotos und Schautafeln in der bereits sanierten „Alten Fabrik“ durch Bauamtsleiter Holger Gora vorgestellt und erläutert wurden.

Neben diesem bereits sanierten Gebäude, das zusammen mit dem alten Schul- und Rathaus St. Ilgens „neue Mitte“ darstellt, wurde auch der ehemalige Friedrichsplatz neu gestaltet, was vor allem bei den angereisten Freunden aus der französischen Partnerstadt Tigy auf reges Interesse stieß. Rund 345.000 €, von denen 178.000 € Fördergelder sind, wurden für dessen geschmackvolle Umgestaltung ausgegeben. Eine völlig neue Optik, Ruhemöglichkeiten und ansprechende Bepflanzung laden hier zum Verweilen ein, selbst der alte Kastanienbaum konnte erhalten werden. In Würdigung der Freundschaft mit Tigy trägt der Platz seit seiner Umgestaltung den Namen der Partnerstadt.

Das sich in unmittelbarer Nähe der „Alten Fabrik“ befindliche Mehrgenerationenzentrum der Evangelischen Heimstiftung verbindet Alt und Jung zu einem nicht nur architektonisch harmonischem Ganzen. 45 Pflegeplätzen für Senioren stehen 20 Krippenplätze für unsere Kleinsten gegenüber und stellen so ein Vorzeigeprojekt für ein gesellschaftliches Miteinander dar, das in unmittelbarer Nähe durch einen Seniorenwohnpark seine Ergänzung erfährt.

Ausführliche Informationen gab es auch über die Umgestaltung der kleinen Bahnhofstraße, die nun als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen ist sowie über etliche private Sanierungsmaßnahmen, die zur Aufwertung der Wohn- und Aufenthaltsqualität beitragen. Holger Gora informierte abschließend noch ausführlich über die nächste größere Baumaßnahme, die noch in diesem Jahr ansteht – die Sanierung der vielbefahrenen Theodor-Heuss-Straße. Im ersten Bauabschnitt, mit dem im September 2015 begonnen werden soll, werde man vom Europaplatz bis zur Höhe des Restaurants „Capri“ arbeiten, danach in der entgegengesetzten Richtung. Die Ausstellung, die von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde, wurde aufgrund des großen Interesses bis zum 13. Mai 2015 verlängert. Das Bauamt der Stadt Leimen steht demjenigen, der sie nicht sehen konnte, gerne auch weiterhin mit entsprechenden Auskünften zur Verfügung.

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