Tierschutzverein Wiesloch / Walldorf präsentierte Arbeit bei Landes-Seminar

Beim Seminar vom Landestierschutzverband Baden – Württemberg dürfen gleich zwei Referentinnen ihr Arbeit vorstellen.

7986-ldv_seminar1Der Tierschutzverein Wiesloch/Walldorf ist weit über das Einzugsgebiet hinaus dafür bekannt, dass die Qualität der Arbeit auf einem hohen Niveau stattfindet. Um das zu erreichen, wird regelmäßig das Angebot von Seminaren und Fortbildungen des Deutschen Tierschutzbundes und des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg genutzt. Dieser hatte zu einer Seminarveranstaltung mit dem Thema „ Innovative Ideen im Tierschutz – „Good –Practice“ – Beispiele zum Nachmachen“ eingeladen.

Das Besondere an dieser Veranstaltung war, dass der Tierschutzverein Wiesloch / Walldorf nicht nur als Zuhörer eingeladen wurden, sondern gleich mit zwei Referentinnen auftrat. Martina Augspurger informierte über „A(ttra)ktive Jugendarbeit im Tierschutzverein“. Sie stellte die zunächst schwierigen Anfänge ihrer inzwischen jahrelangen Tierschutzjugendarbeit vor, die durchaus zäh begann. Es gab Treffen, an denen war nur ein Mädchen anwesend. Doch jedes Treffen wurde mit ganz viel Herzblut und Überzeugung abgehalten und mit der Zeit interessierten sich immer mehr Kinder für den Tierschutz.

Durch den stetig steigenden Zulauf kamen auch immer mehr Herausforderungen. Man musste versuchen, die Treffen sowohl für die Kleinsten als auch für die Ältesten gleichermaßen interessant zu gestalten. Es gab inzwischen sogar Tage, an denen es auch Platzprobleme gab. All solche Probleme galt es zu lösen und inzwischen nehmen regelmäßig 30 Kinder und Jugendliche in zwei Gruppen an den Treffen statt.

Direkt im Anschluss stellte Birgit Schneidewind das Thema „Auf-und Ausbau einer wirkungsvollen Pressearbeit im Tierschutzverein“ vor. Vor drei Jahren starteten fünf hochmotivierte Frauen das Experiment, Pressearbeit für den Tierschutzverein zu beginnen. Alle betraten vollkommen unbekanntes Terrain, schafften es aber mit Engagement, Freude an dem Projekt und auch Hartnäckigkeit eine Öffentlichkeitsarbeit aufzubauen, die das breite Spektrum der Tierschutzarbeit vor Ort aufzeigt.

Es ist dadurch gelungen, auch Menschen für den Tierschutz zu begeistern, die zuvor das Tierheim nicht einmal wahrgenommen hatten. Die Menschen leben inzwischen mit dem Tierschutzverein und danken es mit kleinen und großen Spenden, sowie mit ihren zahlreichen Besuchen bei jedem Fest. Beide Referenten betonten in ihrem Vortrag, dass sie das volle Vertrauen des Vereins und des Vorstands genießen und auch nur deswegen ihre Arbeit so erfolgreich sein konnte.
Herbert Lawo, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes, dankte ihnen für ihre bemerkenswerte Arbeit und machte den Zuhörern Mut, eine eventuell zaghafte Idee umzusetzen. Schließlich müssen auch gute Ideen erst einmal wachsen.

„Sie können sich darauf verlassen, wir werden unsere Arbeit weiter auf bekannt hohem Niveau fortsetzen.“ Versprachen die beiden Referentinnen.

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