Tolle Form, perfekte Rundungen, zeitloses Design: Der Hingucker Porsche

(fwu – 7.6.21) Das stehen sie. Zwei Porsche nebeneinander vor dem Tennisclub Blau-Weiß Leimen. Zwar gehören Edelkarossen der Marke Porsche zum normalen Straßenbild und sie sind durchaus nicht selten. Aber hier steht eben ein echter Hingucker neben einem „normalen“ Porsche. Das regt zum Vergleich an.

Die tolle Form, die perfekten Rundungen und der neuwertiger Zustand des Einen sind ein echter Blickfang. Und das „oben ohne“ des alten 356-Roadsters verstärkt diesen Effekt.

Gut, der andere Porsche sieht auch gut aus. Aber der Oldi toppt das locker, denn er hat quasi das Porsche-Urdesign und das wird zu Recht als Kern der Marke betrachtet.

Der Blickfang-Porsche gehört Leimens Stadtrat Richard Bader, der sein Sahnestückchen an einem sonnigen Vormittag der letzten Woche zur Fahrt in den Tennisclub nutzte und zum Hintergrund dieses Fahrzeuges folgendes mitteilte:

Leimens Stadtrat Richard Bader mit seinem Porsche-Nachbau

Der Traum vieler junger Menschen in den 60er Jahren war ein Karmann Ghia oder gar ein 356er Porsche. Mir ging es genauso – leider damals unerschwinglich. 1983 konnte ich mir diesen Traum erfüllen – mit einem APAL- Bausatz des 356er Speedster.

Die Bau- Rohteile holte ich mit Klein-LKW in Bremen beim Importeur ab. Zusätzlich wurde noch ein gut erhaltener VW-Käfer 1300 benötigt, für Motor und andere diverse Bauteile. (Vor ein paar Jahren habe ich mir einen stärken Motor bauen lassen)

Der nachgebaute Speedster basiert auf gekürzter Käfer-Bodenplatte. Ein Jahr wurde gebohrt, geschraubt, Kabelbaum verlegt und Elektrik angeschlossen. Kunstleder zugeschnitten und gepolstert. Bei Bremsen und anderen divisiblen Montagen habe ich allerdings fachliche Hilfe benötigt.

Nach einem Jahr Bauzeit-in der ich Blut und Wasser geschwitzt habe, ob ich das alles überhaupt hinkriege – konnte der Speedster zum Lackieren zur Fa. Leibert Kirchheim gebracht werden, wo ihm die schöne Perlmutt-Lackierung verpasst wurde.

Im Nachhinein – ein Projekt, dass man nur einmal im Leben angeht.Obwohl „nur“ ein Bausatz-Speedster: Ein Hingucker ist er allemal, insbesondere für Menschen älteren Semesters.

Die erste Speedster Ausführung vom 356er entstand auf Drängen des US-Importeurs Max Hoffmann. James Dean griff damals sofort zu. Daher auch der Name „James Dean Porsche“.

Da bleibt nur noch zu hoffen, dass es ein schöner Sommer wird, der ausreichend Sonne für Ausfahrten mit dem James Dean Porsche bietet.

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