Totenehrung des TV Germania St. Ilgen

(fw) Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des TV Germania St. Ilgen wurde am Totensonntag ein Kranz am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof St. Ilgen niedergelegt. Da die erste Vorsitzende, Britta Kettenmann, verhindert war, übernahm der zweite Vorsitzende, Franz Weber, die Totenehrung und konnte zahlreiche Mitglieder und Ehrenmitglieder begrüßen.

Franz Weber hatte eine einfühlsame Rede vorbereitet, die manchen doch zum Nachdenken anregte. Er ging insbesondere darauf ein, wie wichtig die Momente seien, die gerade in diesem Augenblick entstehen, sich ergeben und die wir ergreifen sollten. Ob für Freundschaft oder für Hilfe, für Trost und Unterstützung, auch für Lachen und für Freude und miteinander feiern, wäre es gut, immer gerade den Tag, die Stunde zu nutzen.

Ansprache von Franz Weber:

Heute zum Totensonntag treffen wir uns wieder alle auf dem Friedhof, um unseren lieben Verstorbenen zu gedenken. In Ehren zu den Toten und um die gute Erinnerung und den Zusammenhalt zu zeigen. Doch warum nur heute und gerade heute? Das wirkliche persönliche Zusammenkommen gilt nur noch für die Lebenden und wir nehmen an, oder hoffen ein bisschen, dass die Toten spüren, dass wir heute zu ihrem Gedenken in Liebe und Respekt hier sind

Wichtig sind eigentlich die Momente, die gerade in diesem Augenblick entstehen, sich ergeben und die wir ergreifen sollten. Vielleicht wollte man mit seiner Zeit etwas anderes anfangen, etwas Banales, Unnützes, Verschiebbares. Oder etwas Wichtiges, das noch Zeit hätte.

Für Freundschaft oder für Hilfe, für Trost und Unterstützung, auch für Lachen und für Freude und miteinander feiern, wäre es gut, immer gerade den Tag, die stunde zu nutzen. Das hängt nicht davon ab, dass November oder März oder Juli ist und wir wissen, wer Geburtstag oder ein Jubiläum feiert. Spontan sein, den Tag in dem sicheren Wissen verbringen, dass er unwiederbringlich ist. Nie können wir die Zeit zurückdrehen. Wir können sehnsüchtig oder dankbar darauf zurück blicken. Oder wütend, traurig, liebevoll, wenn wir die Gelegenheiten nicht genutzt haben.

Wir reden so oft davon, dass Freundschaft ein ganz hohes Gut ist, ohne sie geht es in der hektischen Welt nicht mehr und ohne die Hilfsbereitschaft, ohne das Mitgefühl und viel Unterstützung unter den Mitmenschen. Halten wir uns daran?

Können wir uns vielleicht an unseren Verstorbenen ein Beispiel nehmen?

Wir beten, dass Gewalt in Familien, auf den Strassen und in der ganzen Welt ein Ende finden. In Stille sind wir nun ein paar Minuten mit all den Menschen verbunden, die uns nahe standen und die verstorben sind und wir bitten um ihren Frieden.

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