Trockenschäden im Gaiberger Wald – Fällung von ca. 100 alten Buchen erforderlich

Den Befall erkennt man an schwarzen Flecken auf der Rinde, überwiegend am Stammfuß.

(rnk – 16.1.20) Bei einem Waldbegang hat das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises Anfang Januar im Gaiberger Wald an knapp 100 alten Buchen Schleimfluss, eine Pilzerkrankung, festgestellt. Den Befall erkennt man an schwarzen Flecken auf der Rinde, überwiegend am Stammfuß.  Die befallenen Bäume werden vom Pilz unweigerlich zum Absterben gebracht; dies dauert je nach Stärke des Befalls wenige Monate bis zu zwei Jahre.

Eile ist also geboten: Bevor der Zersetzungsprozess das Holz unverwertbar werden lässt, soll es eingeschlagen werden – aber auch, um Unfälle zu vermeiden. Viele der befallenen Stämme stehen in unmittelbarer Nähe des Rohrbacher Weges, einem beliebten Gaiberger Wanderweg.

Der Zusammenhang mit den trockenen Jahren 2018 und 2019 ist evident: selbst auf ansonsten gut mit Feuchtigkeit versorgten Böden leiden viele Bäume unter dem Wassermangel der letzten Vegetationszeiten und macht sie anfällig für allerlei Erkrankungen und Schädlinge.

Für die Dauer des bereits laufenden Holzeinschlags sind die üblichen Beeinträchtigungen für Waldbesucher – u.a. Sperrung und vorübergehende Verschmutzung von Waldwegen – im Bereich westlich der Kreisstraße (K) 4161 von Gaiberg Richtung Königstuhl nicht vermeidbar.

Das Kreisforstamt sowie die Gemeinde Gaiberg bitten hierfür um Verständnis für diese Beeinträchtigungen.

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