Vermehrtes Müllaufkommen lockt Ratten an – Stadt legt Giftköder aus

Foto: Pixabay

(30.7.20 swb) Kurz- und Home-Office-Arbeit während der Corona-Krise führen zu einem vermehrten Müllaufkommen, das weitere Probleme nach sich zieht: Da Teile der Bevölkerung Müll und vor allem Essensreste über die Toilette entsorgen, werden in der Kanalisation lebende Ratten angelockt. Vereinzelt gelangen die Tiere über die Kanalisation bis in die Wohnungen, denn wo Essensreste herkommen, vermuten die Nager weitere Nahrung.

Zudem versprühen unverschlossene und überfüllte Mülleimer, gerade bei sommerlichen Temperaturen, einen für Ratten verführerischen Duft. Ebenso werden die Tiere durch Essensreste, insbesondere Fast Food, die unachtsam auf Straßen und Gehwege geworfen werden, angelockt.

Auch wenn Ratten zumindest unmittelbar keine Gefahr für Leib und Leben darstellen, ist die Stadt doch in der Verkehrssicherungspflicht und zum Handeln gezwungen. In den vergangenen Tagen wurden daher im Bereich Leimen Mitte, sowohl überirdisch als auch in der Kanalisation, Giftköder ausgelegt. Die Bevölkerung ist zu erhöhter Sensibilität aufgerufen und wird um Mithilfe gebeten:

Bitte entsorgen sie keine Abfälle über die Toilette. Mülltonnen müssen verschlossen im Freien stehen und dürfen nicht überquellen. Sollten diese Maßnahmen wirkungslos sein, sichern Sie Abflusssystem und Mülltonnen gegen Ratten ab.

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