Vier neue MTWs für den Katastrophenschutz im Rhein-Neckar-Kreis

(Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Vier neue Mannschaftstransportwagen für den Katastrophenschutz im Rhein-Neckar-Kreis: Vertreter der Kreisverbände DRK Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. und Mannheim e.V., des Malteser Hilfsdienstes und Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis freuen sich über die Neubeschaffungen des Landes Baden-Württemberg.

„Vier neue Mannschafts-Transportwagen (MTW) für die Hilfsorganisationen im Rhein-Neckar-Kreis. Darüber freuen wir uns sehr“, begrüßte der Leiter des Ordnungsdezernats, Christoph Schauder, am 31. Juli 2018 in der Außenstelle des Rhein-Neckar-Kreises in Ladenburg Vertreter des DRK Kreisverbands Mannheim e.V. und Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. sowie des Malteser Hilfsdienstes. „Die im Landkreis stationierten Fahrzeuge sind als Multitalente sehr vielseitig einsetzbar“, erläutert Schauder. Insbesondere werden diese für den Katastrophenschutz gebraucht. Neben dem sprichwörtlichen Transport der Mannschaft zum Einsatzort können die MTW auch zur Versorgung mit Einsatzmaterial verwendet werden oder als Zugfahrzeuge von Einsatzanhängern. „Immer wenn ein flexibel nutzbares Fahrzeug benötigt wird, kommt daher der MTW zum Einsatz, was ihn für die Katastrophenschutzeinheiten so wertvoll macht“, so Schauder weiter.

Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration hat als Ersatz für Fahrzeuge, die aufgrund ihres Alters ausgesondert werden mussten, insgesamt 26 neue Mannschaftstransportwagen (MTW) für das Land Baden-Württemberg beschafft. Vier dieser Fahrzeuge wurden dem Rhein-Neckar-Kreis zugeteilt, womit die Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis weiter verbessert werden kann. Die Wagen vom Typ VW Crafter haben jeweils ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Damit möglichst viele Einsatzkräfte die neuen Fahrzeuge in den Einsatz fahren können, war es wichtig, auf das angesprochene zulässige Gesamtgewicht zu achten.

„Dankeschön für die beiden neuen Fahrzeuge“, begann Herr Ogryseck vom DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. seine Ausführungen. Bei der Zuteilung der Fahrzeuge wurden dem DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. zwei der vier MTW bereitgestellt. Die Erste Katastrophenschutzeinheit Wiesloch, stationiert in Walldorf, freut sich über ein neues Fahrzeug, ebenso die Dritte Einsatzeinheit Eberbach mit Sitz in Epfenbach. „Mit diesen Fahrzeugen, die für das DRK und den Katastrophenschutz eingesetzt werden, ist es uns möglich, alle satzungsgemäßen Aufgaben optimal zu erledigen“, so Ogryseck und sagte weiter: „Wir werden die Fahrzeuge hegen und pflegen und dafür sorgen, dass sie immer heil aus den Einsätzen kommen.“

„Das heutige Treffen hat einen erfreulichen Charakter“, so Wolfgang Schwerin vom DRK Kreisverband Mannheim e.V., denn es sei nicht alle Tage üblich, dass nagelneue Fahrzeuge zur Bestimmung für den Katastrophenschutz über die untere Katastrophenschutzbehörde an Hilfsorganisationen ausgeliefert werden. Fahrzeug Nummer drei ging nämlich an den DRK Kreisverband Mannheim e.V. Dieser deckt die Katastrophenschutzeinheiten des östlichen Rhein-Neckar-Kreises ab und ist nun verstärkt mit einem neuen, in Weinheim untergebrachten, MTW. „Ich möchte unsere Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass durch die neuen MTW nicht nur die Einsatzfähigkeit wieder gestärkt worden ist, sondern dass künftig gewährleistet ist, dass die Einsatzeinheiten der DRK-Kreisverbände im Einsatzfall effektiv im Rhein-Neckar-Kreis arbeiten können“, so Schwerin

Last but not least ging das vierte Fahrzeug an den Malteser Hilfsdienst und wird künftig in Wiesloch zum Einsatz kommen. „Wir sind sehr froh über den neuen MTW und seine moderne Ausstattung“, ergänzt Herr Adler, Vertreter des Malteser Hilfsdiensts, und dankte dem Land Baden-Württemberg und dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für die Beschaffung.

„Mit der Neuanschaffung der MTW wurde die Schlagkraft der Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis weiter erhöht und ein Schritt hin zu einer modernen, technisch aktuellen, aber auch angemessenen Ausstattung gegangen“, ist Christoph Schauder überzeugt. Die ehrenamtlichen Helfer werden mit dem neuen Material bei ihrer selbstlosen Tätigkeit unterstützt, rund um die Uhr der Bevölkerung zur Seite zu stehen und Hilfe zu leisten. „Ich wünsche daher allen Hilfsorganisationen mit den neuen Fahrzeugen, dass sie diese zum Wohl der Bevölkerung einsetzen und dass sie von ihren Einsätzen immer wohlbehalten zurückkehren“, so Schauder.

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