Vortrag Arthrose: Verschleiß und Verletzungen an Schulter & Ellenbogen
(zap – 6.3.26) Schulter und Ellenbogen schmerzen oft. Das trifft Menschen im Alltag und im Beruf. Auch im Sport kommt es vor. Ursache sind häufig Arthrose, Verschleiß oder eine alte Verletzung. Mit dem Alter steigt das Risiko. Jüngere sind nach Stürzen oder Überlastung betroffen.
Arthrose entsteht, wenn der Knorpel im Gelenk dünner wird. Das belegen große Beobachtungsstudien zur Gelenkgesundheit. Die Folge sind Schmerzen und Steifigkeit. Beim Heben des Arms oder beim Abstützen am Tisch macht sich das bemerkbar. Manche berichten über Kraftverlust. Wie stark die Beschwerden sind, hängt vom Einzelfall ab. Bei Verletzungen sind Sehnen oder Bänder betroffen. Das zeigen Untersuchungen mit Ultraschall oder MRT. Auch Röntgenbilder geben Hinweise auf Verschleiß. Welche Methode sinnvoll ist, entscheidet der Arzt nach Gespräch und Untersuchung. Ohne klare Diagnose bleibt jede Therapie Stückwerk.
Behandlung
Die meisten Behandlungen beginnen ohne Operation. Dazu zählen gezielte Physiotherapie und Medikamente gegen Schmerz. Studien belegen, dass Bewegung unter Anleitung die Funktion verbessern kann. In manchen Fällen helfen Injektionen ins Gelenk. Wie lange der Effekt anhält, ist unterschiedlich. Wenn diese Schritte nicht reichen, kommt eine Operation in Betracht. An Schulter und Ellenbogen gibt es bewährte Verfahren. Die Entscheidung fällt nach Abwägung von Nutzen und Risiko. Alter, Anspruch im Beruf und Begleiterkrankungen spielen eine Rolle.
Referenten
Über diese Fragen spricht die ZAP Gesundheitslinie am 11.03.2026 von 18.45 bis 19.30 Uhr. Referenten sind Dr. med. Sven Lichtenberg von der ATOS Klinik Heidelberg und Prof. Dr. med. Marc Schnetzke vom Deutschen Gelenkzentrum der ATOS Klinik Heidelberg. Der Eintritt ist frei.
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