Wacker-Heimnimbus wackelte mehr als einmal – Nulldiät

2 x 1 Tribünenkarte an Neu-Fans abzugeben!

(sim). Der Heimnimbus des SV Wacker Burghausen in der dritten Liga bleibt zwar weiterhin bestehen und doch hat der Ex-Zweitligist in der Spitzenbegegnung gegen Tabellenführer SV Sandhausen einen kleinen Dämpfer in seinen Aufstiegsbestrebungen erhalten. Beim 0:0 fehlten als „Salz in der Suppe“ die Treffer, wobei die Gastgeber nunmehr jedoch auf den sechsten Platz abrutschten, während die Gäste den „Platz an der Sonne“ trotz starkem Wind in der Wacker-Arena verteidigten. Sandhausen hat mit dem Chemnitzer FC neben dem VfR Aalen jedoch einen weiteren, harten Verfolger erhalten, nach dem die Sachsen sich auch auf der Ostalb gegen Aalen nicht stoppen ließen.

Gegenüber den letzten Auswärtsspielen war Trainer Gerd Dais dieses Mal mit seiner Defensive voll und ganz zufrieden: „Wir standen 90 Minuten sehr gut, ließen kaum Chancen zu und versäumten eigentlich nur, unsere Möglichkeiten zum entscheidenden Treffer nicht ausgenutzt zu haben“. Das klare Chancenplus lag zweifelsohne bei den Gästen, obwohl die Wacker-Elf bislang als treffsicherstes Drittligateam gilt. „Hätten wir die zwei, drei Hochkaräter im zweiten Durchgang versenkt, wären wir auch als verdienter Sieger vom Platz“, trauerte Gerd Dais den Möglichkeiten nach, um aber auch sofort festzustellen, „dass wir aber auch mit diesem Remis leben können, denn die Art und Weise wie meine Mannschaft aufgetreten ist, war rundum o.K.“.

Bei dieser Einstellung wird es sicherlich in den verbliebenen drei Auswärtsspielen auch etwas Zählbares geben. Dais: „Jetzt gilt die Konzentration allerdings dem Heimspiel gegen SV Werder Bremen II und dann sehen wir weiter. Für Spekulationen bin ich jedenfalls nicht zu haben. Wir denken von Spiel zu Spiel, versuchen unsere Vorgaben zu erfüllen und schauen nicht auf andere“.

Schon in den ersten zehn Minuten hätte der Grundstein für einen „Big Points“ an der österreichischen Grenze gelegt werden können. Der agile Pinto auf der rechten Außenbahn flankte jeweils in die Mitte, wo einmal Pischorn und einmal Löning knapp verpassten. Die erste Chance für die Platzherren dagegen erst nach einer Viertelstunde: Mokhtari legte Holz auf und der in die Stammformation wieder zurückgekehrte Daniel Ischdonat parierte glänzend. In der 19. Minute landete das Leder im Gäste-Gehäuse, doch der Treffer wurde nicht anerkannt, weil der SV-Keeper von Nicky Adler behindert wurde. Für ein „Luftanhalten“ sorgte vor dem Wechsel nochmals das Duo Pinto/Klotz, doch der Paderborner „Winterneuzugang“ kam einen Schritt zu spät.

Nach Wiederbeginn spielten sich die gefährlichen Szenen zunächst erneut im Wacker-Strafraum ab, doch Klotz, Ulm und der kurz zuvor eingewechselte Blum hatten das Glück nicht auf ihrer Seite. In der Schlussminute schien der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. Mokhtari flankte und erneut Holz köpfte jedoch aussichtsreich über den Gäste-Kasten. Es blieb beim 0:0, mit dem die Sandhäuser sicherlich besser leben können als die Platzherren.

SV Wacker Burghausen: Vollath, Burkhard, Aupperle, Cinar, Chaftar, Eberlein, Holz, Grübl (86. Brucia), Moktari, Adler (62. Thiel), Glasner (70. Senesie).

SV Sandhausen: Ischdonat, Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora, Fießer (85. Kittner), Pinto, Ulm (90. Blacha), Danneberg, Klotz (62. Blum), Löning.

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart), Zuschauer: 2.970.

SV Burghausen und Rot-Weiß Erfurt waren die Verlierer

Frankfurt (sim). Auf dem Spielfeld holten sie zwar jeweils einen Punkt, doch in der Tabelle sind der SV Wacker Burghausen und der FC Rot-Weiß Erfurt die Verlierer des 31. Spieltages in der dritten Liga. Der SV Burghausen rutschte nach dem 16. Remis gegen Spitzenreiter SV Sandhausen auf Rang sechs ab (schlechteste Platzierung in diesem Jahr) und Rot-Weiß Erfurt hat mit zwei Unentschieden innerhalb einer Woche in der Aufholjagd einen erheblichen Dämpfer erhalten. Während der SSV Jahn Regensburg und 1.FC Heidenheim wieder in die Erfolgsspur zurückfinden konnten, bleibt der Chemnitzer FC die „Elf der Stunde“ und gewann beim Rangzweiten VfR Aalen, der nach den Gästen in diesem Jahr bislang der beste Punktesammler war. Die Sachsen konnten dadurch den Abstand zu Aalen von sechs auf drei Punkte verringern und Spitzenreiter SV Sandhausen besitzt gegenüber dem „Emporkömmling“ CFC noch vier, anstatt bislang sechs Zähler Vorsprung. Nach Ostern kommt es zu der letzten „englischen“ Woche in dieser Saison.

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