„Warum lässt Gott das Leid zu?“ – Vortrag zur Theodizee in Gauangelloch
(fwu – 8.10.25) Die Frage nach dem Leid in der Welt gehört zu den tiefsten Herausforderungen des menschlichen Denkens und Glaubens. Wie kann ein allmächtiger und gütiger Gott existieren, wenn Krieg, Krankheit, Ungerechtigkeit und Schmerz die Welt durchziehen? Diese uralte und bis heute drängende Problematik ist als Theodizee-Frage bekannt – sie beschäftigt Theologen, Philosophen und Gläubige seit Jahrhunderten.
Am Dienstag, den 18. November 2025,
lädt daher Pfarrer Henn zu einem öffentlichen Vortrag in das Edith-Stein-Haus, Hauptstraße 52 in Gauangelloch, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr.
Unter dem Titel „Gott und das Leid – warum lässt er das zu?“ wird Pfarrer Henn die verschiedenen Deutungsversuche der Theodizee vorstellen – von biblischen Perspektiven bis zu philosophisch-theologischen Ansätzen großer Denker wie Augustinus, Leibniz oder Bonhoeffer. Der Vortrag möchte Denkanstöße geben, ohne vorschnelle Antworten zu liefern. Vielmehr soll ein Raum entstehen für ehrliche Auseinandersetzung mit einer Frage, die niemanden unberührt lässt.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und offenen Rückfragen.
Alle Interessierten – ob glaubend, suchend oder fragend – sind herzlich eingeladen, sich dieser grundlegenden Frage in Gemeinschaft zu nähern.
P.S. zur Titulierung „Pfarrer“ statt „Kooperator“:
Der Begriff Kooperator stammt aus der katholischen Kirchenstruktur und bezeichnet einen Priester, der einem leitenden Pfarrer zur Seite gestellt ist, also eine Art „unterstützender Seelsorger“ ohne eigene Pfarrei-Verantwortung. In der evangelischen Kirche ist diese Amtsbezeichnung ungebräuchlich, und auch vielen katholischen Laien ist der Begriff nicht geläufig.
Da Herr Henn in der Praxis die Aufgaben eines Pfarrers wahrnimmt – insbesondere die seelsorgerliche und liturgische Betreuung der Gemeinde sowie die inhaltliche Gestaltung solcher Veranstaltungen –, wird er im öffentlichen Kontext aus Gründen der Verständlichkeit und der funktionalen Zuordnung und so auch von unserer Redaktion als „Pfarrer Henn“ bezeichnet. Die Titulierung orientiert sich hier also nicht an der kirchenrechtlichen Hierarchie, sondern an der tatsächlichen Ausübung des Amtes vor Ort.
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