Was ist eigentlich ein „Steingarten“?

Bortz GartenGut – Ziergarten-Tip:
Was ist eigentlich ein „Steingarten“?

2248 - Bortz GartenGut Leimen Sandhausen

Holger Bortz

Der Lebensbereich Steingarten umfasst Pflanzen, die sich in Verbindung mit Steinen wohlfühlen. Der Boden ist reich an Steinen, Schotter oder Kies und vom pH-Wert eher im neutralen / alkalischen Bereich angesiedelt. Stark humushaltiger Boden sollte mittels Sand, Splitt oder Schotter abgemagert werden, da die meisten Steingartenpflanzen nährstoffärmere Standorte bevorzugen. Ebenso vertragen sie keine Staunässe, also auf eine gute Wasserabführung achten.

Typischer Bewuchs wären kriechende Koniferen, Zwergkiefern, Bodendeckerrosen, Polsterstauden wie Phlox oder Schleifenblume, Präriestauden wie Echinacea oder Salbei, dickblättrige Stauden wie Fetthenne und Mauerpfeffer. Gärtnereien bieten eine große Auswahl an Kleingehölzen und Stauden an.

PS: Zugeschotterte Vorgärten oder Flächen mit einzelnen Felsbrocken sind somit gärtnerisch gesehen keine Steingärten, da der Boden meist steinfrei bleibt.


 Bortz GartenGut – Ziergarten-Tip:

Was tun mit ausgedienten Töpfen und Blumenkästen?

Zum Wegwerfen zu schade, zu klein oder zu schwer geworden. Doch dann stehen sie ungenutzt herum, die Töpfe und Kästen. Hier Vorschläge zur Weiternutzung:

Blumenkästen mit frischer (Pflanz-) Erde befüllen und Radieschen, Pflücksalat oder Lauchzwiebeln aussäen. Töpfe können mit Kopf- und Endiviensalat oder kleinwüchsigen Tomaten und Paprika bepflanzt werden. Ebenfalls können tiefere Kästen mit (Wild-) Blumenmischungen versehen werden. Viele dieser Blumen sind zweijährig, d.h. dieses Jahr wird die Blattrosette gebildet aus der im kommenden Jahr die Blüten treiben. Eine ausgekeimte Kartoffel kann in einen Topf ab einem Durchmesser von 32 cm gesteckt werden und am Rand einer Terrasse stehend ein bis zwei Pfund „Neue“ hervorbringen.


 Bortz GartenGut – Gemüse-Tip:

Vom Anbau der Gurke

Einlege- und Schälgurken gedeihen im Freiland, Schlangengurken im Gewächshaus. Im Freiland sollten die Gurkenpflänzchen von einem kleinen Erdwall umgeben sein, der sich in der noch tiefer stehenden Sonne leichter erwärmt. Ein Schneckenkragen ist ebenfalls von Vorteil. Um Platz in der Ebene zu sparen, kann man die Gurkentriebe an Gittern hochranken lassen, somit erntet man auch saubere Früchte. Auf dem Boden liegende schwarze Mulchfolie speichert Wärme und Feuchtigkeit und unterdrückt das Unkraut.

Gurken im Gewächshaus sollten nicht mit Tomaten zusammenstehen, da diese unterschiedliche Ansprüche stellen. Gurken genießen an warmen Sommertagen Blattduschen mit warmem Regenwasser, was bei Tomaten durch feuchte Blätter zur Braunfäule führen kann. Allen Gurken gemeinsam ist, dass die Standorte für`s Frühjahr schon im Herbst mit reichlich Kompost versehen werden.


BortzGartenGut Plakat 480In unserer Rubrik “Haus & Garten” gibt Holger Bortz den Hobbygärtnern in unserer Leserschaft jahreszeitlich passende Tips und Informationen sowohl für den Nutz-, als auch für den Ziergarten. Bortz lernte 1984 Landschaftsgärtner und war von 1991-2013 als solcher selbständig tätig. Seit dem 1.1.2014 führt er das bereits seit gut 60 Jahren in der Julius-Becker-Straße am S-Bahnhof St. Ilgen/Sandhausen bestehende Unternehmen des ehem. “Gartenbedarf Georg Rückemann” als Bortz GartenGut weiter.

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