Weihnachtstipp 2014: Kleine TV-Boxen, die viel können.

Von Jahr zu Jahr wird mehr Technik verschenkt. Spielekonsolen, Smartphones, Blu-Ray-Player und TV-Geräte. Sie bieten eine große Vielfalt an Möglichkeiten und so mancher hat schon längst den Durchblick verloren, welche Bezeichnung für welchen Nutzen steht. Die Full-HD-LED-Geräte können 4K und 3D wiedergeben, bieten diverse Apps und sind sprachgesteuert bedienbar. Entweder man kauft gleich ein Gerät, das alles vereint, oder man ergänzt seinen gewöhnlichen Flachbildfernseher durch eine der zahlreichen TV-Boxen.

Diese kleinen Boxen machen aus einem normalen Fernseher ein multifunktionales Gerät, mit dem auf Videoportale, Streamingdienste und sogar Facebook zugegriffen werden kann. Voraussetzung zur Nutzung solcher TV-Boxen ist ein entsprechend schneller Internetzgang. Nachdem Leimen dem Zweckverband „High-Speed-Netz Rhein-Neckar“ beigetreten ist, dürfte bald für alle Anwohner der Region eine entsprechende Bandbreite zur Verfügung stehen.

Der Anbieter 1&1 bietet auf seiner Seite einen Service, mit dem man prüfen kann, ob zum Beispiel ein VDSL-Anschluss mit 50 Mbit/s für einen bestimmten Haushalt verfügbar wäre. Wenn ja, kann ohne Bedenken eines der folgenden Geräte unter den Weihnachtsbaum gelegt werden:

Google Chromecast

Der Google Chromecast ist ein kleiner HDMI-Stick mit großer Wirkung. In der zweiten Generation deutlich überarbeitet und mit merklich ausgereifteren Apps versucht Google, auch den Fernsehmarkt zu erobern. In erster Linie ist der Stick dazu gedacht, mit einem Smartphone als Fernbedienung Videos von kompatiblen Diensten wie Youtube abzuspielen. Mittlerweile kann auch das Display des Smartphones gespiegelt werden und eine Wiedergabe von Lokalen Dateien auf dem Fernseher ist ebenfalls möglich. Mit knapp 30 Euro die günstigste Variante, dem Fernseher Zusatzfunktionen zu verleihen.

Google Chromecast
Klein aber oho! Der Google Chromecast

Fire TV von Amazon

Mit dem „Fire TV“ startet Amazon seinen Versuch, das TV-Gerät in Beschlag zu nehmen. Mit knapp unter 100 Euro immer noch recht preiswert, kann mit der Box auf alle Inhalte von Amazon Prime zugegriffen werden. Momentan ist das Angebot an alternativen Videodiensten noch beschränkt, aber Apps für Maxdome und Netflix sollen folgen. Die Einrichtung geht schnell vonstatten und über einen Controller kann sogar gespielt werden.

Apple TV

Für Apple Fans gibt es schon länger das Apple TV – nunmehr in der dritten Generation. Das Gerät kostet ebenfalls um die Hundert Euro und funktioniert, wie von Apple gewohnt, problemlos. Es sind zwar auch Apps für die Wiedergabe von anderen Diensten wie Watchever, Vimeo oder Youtube enthalten, aber das Hauptaugenmerk liegt klar auf der Nutzung von Inhalten aus dem iTunes-Store. Allerdings sind die Inhalte dort zum Teil recht teuer. Apple TV lohnt sich also in erster Linie für Nutzer die sowieso schon regelmäßig den iTunes-Store nutzen.

Bildrechte: Flickr Google Chromecast Maurizio Pesce CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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