Weihnachtszeit ist Spendenzeit – Baufinanz ist Vorbild

(fwu) Die Vorweihnachtszeit und Weihnachten selbst sind traditionell eine Zeit des Schenkens und viele Menschen beziehen dabei nicht nur Freunde und Verwandte als zu Beschenkende mit ein, sondern denken auch fremde Dritte, denen es nicht so gut geht, wie einem selbst. Diese Form des Schenkens, das Spenden, schließt auch Organisationen auf beiden Seiten mit ein. Das heutige Benefizkonzert zugunsten der Leimener Tafel ist dafür ein schönes Beispiel.

Baufinanz-Spendenübergabe 2011

Einer der Hauptspender zugunsten der Leimener Tafel ist bereits seit vielen Jahren das Leimener Unternehmen Baufinanz, das darüberhinaus auch andere karitative Einrichtungen in seinem Tätigkeitsgebiet regelmäßig unterstützt, unter anderem auch den Leimener Sozialfonds (<Bericht>).

Im Zuge der Diskussionen um die Bebauung des VfB Hartplatzes (Baugebiet „Quartier am Park“) wurde die letztjährige Spende der Baufinanz an den Sozialfond der Stadt Leimen aus dem Umfeld der Bebauungsgegner und der Befürworter eines Bürgerbegehrens als rechlich problematisch eingestuft („Bestechung“). Diese bösartige Unterstellung wäre durchaus geeignet, das Unternehmen dazu zu bringen, keine weitere Spenden zu tätigen, um sich nicht zwar unhaltbaren aber dennoch öffentlich erhobenen Vorwürfen auszusetzen.

Ein solcher „Kollateralschaden“ der Auseinandersetzung um die Hartplatzbebauung, träfe dann die am härtesten, die am wenigsten haben. Doch solche mögliche und logische Konsequenzen ihres Handelns scheinen die Bebauungsgegner in ihrer Argumentation entweder nicht bedacht oder billigend in Kauf genommen zu haben.

Das Bürgerbegehren e.V. selbst versucht momentan Spenden in eigener Sache zu akquirieren um seine hohen Rechtskosten aufzufangen. Da die Mitglieder des Vereins angeblich keine Beiträge zahlen – aus dem Umfeld verlautete, es handele sich nur um ca. ein Dutzend Mitglieder, offizielle Zahlen wollte der Verein nicht nennen und auch eine Vereinssatzung wurde Leimen-Lokal auf Anfrage hin nicht zur Verfügung gestellt – bleiben Spenden auch hier wohl der einzige Finanzierungsweg.

Wird das Ziel des Bürgerbegehrens e.V. erreicht und vor Gericht erstritten (ggf. per Spenden finanziert!), nämlich die Durchführung eines Bürgerbegehrens, kommen auf die Stadt Leimen Kosten für die Durchführung von  35.000  € zu. Geld, das an anderer Stelle wirklich dringend benötigt wird. Zum Beispiel bei der Leimener Tafel. Diese wird übrigens auch dieses Jahr wieder, genau wie der Sozialfond der Stadt, eine namhafte Spende der Baufinanz erhalten. Man ist sich dort nämlich seiner sozialen Verantwortung für das Gemeinwesen bewußt und läßt sich auch von bösartigen Unterstellungen nicht von seiner langjährigen philanthropen  Einstellung abbringen. Möge dieses Beispiel fruchten und Nachahmer finden, z. B. auch heute beim Benefizkonzert! Wie gesagt: die Tafel ist auf Spenden angewiesen.

 

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