Wellensittiche im Tom-Tatze-Tierheim zeigen die Lebensfreude einer Voliere
(ttt – 17.3.26) In der Vogelvoliere des Tom-Tatze-Tierheims herrscht reges Treiben. Acht Wellensittiche sorgen dort mit fröhlichem Zwitschern, flatternden Flügeln und sichtbarer Neugier für ein lebendiges Bild. Wer eine Weile vor der Voliere stehen bleibt, entdeckt schnell: Hier ist ständig etwas in Bewegung. Mal wird munter von Ast zu Ast gehüpft, mal gemeinsam geschnäbelt, mal mit großer Selbstverständlichkeit jeder Winkel der Behausung erkundet.
Besonders berührend ist der Blick auf zwei Tiere, die nicht fliegen können. Was zunächst wie ein Nachteil erscheint, spielt im Alltag der kleinen Gruppe erstaunlich wenig Rolle. Die beiden Wellensittiche lassen sich nicht aufhalten. Statt durch die Luft zu sausen, klettern sie geschickt nach oben, hangeln sich mit beeindruckender Flinkheit durch die Voliere und halten mit ihren gefiederten Mitbewohnern mühelos Schritt. Vielen Besucherinnen und Besuchern fällt ihr Handicap anfangs nicht einmal auf. Zu selbstverständlich, zu unbekümmert und zu lebensfroh bewegen sie sich durch ihre kleine Welt.
Gerade darin liegt etwas besonders Eindrückliches. Im Tierreich wird nicht lange gehadert. Die Tiere nehmen ihre Situation an und machen einfach weiter. Vielleicht ist genau das die stille Stärke dieser kleinen Wellensittiche: Sie zeigen, dass Lebensfreude nicht davon abhängt, ob alles perfekt ist.
Wellensittiche brauchen viel Platz, eine geräumige Voliere und möglichst täglichen Freiflug. Auch die Einrichtung spielt eine wichtige Rolle. Naturäste in unterschiedlichen Stärken bieten nicht nur Abwechslung, sondern unterstützen auch die Fußgesundheit. Dazu kommen Körner, Sämereien sowie etwas Obst und Gemüse. Für die beiden kleinen „Fußgänger“ darf die Voliere gerne besonders kreativ gestaltet sein, damit auch sie viele Möglichkeiten haben, hoch hinauszukommen. Ein Besuch im Tom-Tatze-Tierheim lohnt sich deshalb nicht nur für Wellensittich-Fans, sondern auch für alle, die es noch werden wollen.
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